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Testbericht Pulsar Axion XQ38

Top Leistung im Hosentaschen-Format

Pulsar Axion XQ38

 

Lieferumfang

Die Axion XQ38 wird in einer hochwertigen weißen Box mit Magnetverschluss geliefert und
beinhaltet alles wichtige. Die Axion XQ38, einen Akku, Ladegerät mit Platz für 2 Akkus, Kabel inkl.
Stecker, ein Tuch zum Reinigen der Linsen und eine praktische Tasche.

 

Erster Eindruck

Erster Eindruck der Axion XQ38 beim Auspacken – top! Das Aluminiumgehäuse mit gummierten
Flächen ist sehr hochwertig verarbeitet. Die Knöpfe sind sehr griffig und lassen sich einfach und
genau bedienen. Der Akku lässt sich einfach und schnell einsetzen, so können Akkus unterwegs
schnell getauscht werden. DieBedienung der Knöpfe und der Akkuwechsel funktionieren auch im
dunkeln sehr einfach, so das man schnell auf die verschiedenen Situationen reagieren kann.

 

Die Technik

Auf die technischen Daten möchte ich hier nicht eingehen, diese sind ja bereits bekannt und
lassen sich überall nachlesen. Die Software sollte jedem Pulsarbesitzer bekannt sein, für mich als
Pulsar-Neuling, war nach wenigen Minuten jedoch alles einleuchtend und die Bedienung
funktioniert fast intuitiv. Nach einigen Einsätzen ist die Bedienung in Fleisch und Blut
übergegangen und die Axion lässt sich im Schlaf bedienen.
Die Axion XQ38 im Einsatz
Sicher verpackt in der mitgelieferten Tasche findet die kleine Axion in jedem Jagdrucksack platz.
Beim Aufspüren von Wild zum Beispiel beim Pirschen oder zum Ansprechen vom Hochsitz liefert
die Axion genau das was man von ihr erwartet. Sauberes, klares & detailreiches Bild. Fährt man
mit dem Auto durch das Revier kann man sich schnell ein Überblick verschaffen, da das Sehfeld
trotz 3,5-facher Grundvergrößerung groß ist. Die Grundvergrößerung von 3,5 sind zum Absuchen
der Felder und die Jagd an der Kirrung gut geeignet.

Härtetest

Sicher lässt sich das Auffinden von Wild mit den meisten Wärmebildkameras gut bewerkstelligen.
Doch in vielen Situationen wie schlechten Witterungsverhältnissen geraten viele an ihre Grenzen.
So ging es für einen Härtetest auf einen Ansitz im Nebel. Je später es wurde, desto mehr Nebel
zog auf. Trotzdem lieferte die Axion ein gutes Bild und das Ansprechen einer Wildkatze stellte kein
Problem da.

 

 

Smartphone App / StreamVision

Die Axion XQ38 kann über ein eigenes WLAN mit der StreamVision App auf dem Smartphone
verbunden werden. Hier kann das Live Bild dargestellt werden, aufgenommene Fotos & Videos
gespeichert und geteilt werden. Die App & die Verbindung funktionieren ok, ich hoffe, dass Pulsar
hier noch etwas an der Performance arbeitet, dass die Verbindung und Datenübertragung stabiler
laufen. Bilder & Videos können jedoch auch über ein USB-Kabel auf den Computer übertragen
werden.

 

Fazit

Für einen Preis von knapp unter 2.000€ erhält man mit der Pulsar Axion XQ38 genau das, was
man braucht. Eine Leistungsstarke, funktionale und handliche Wärmebildkamera, die in
eigentlichen allen jagdlich relevanten Bereichen gute Arbeit leistet. Ich bin persönlich sehr
zufrieden mit der Wahl und freue mich auf reichlich Waidmannsheil mit der Axion.
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Testbericht Nightlux NV PVS Mono

Ich freue mich jedesmal wenn Fex Ott nach Produkten fragt… er testet nicht nur, sondern  gibt seine ehrliche Meinung aus der Praxis wieder… Lest gerne seine Eindrücke zu dem  Nachtsicht Aufsatzgerät (Okularbooster) und die Unterschiede zum Vorsatzgerät…

Nightlux NV PVS Mono Nachtsichtgerät

Restlicht-Verstärker: Aufsatz statt Vorsatz

Wer kennt das nicht? Die mit der Wärmebildkamera entdeckte Rotte im Getreide bewegt sich leider in die falsche Richtung und man muss hinterher pirschen. Mit Pirschstock und dem ganzen schweren Gerät, dem Gewehr mit montiertem Vorsatz – egal ob Wärmebild oder Restlicht – ist das insbesondere in den schwülen Sommernächten wie 2020 wahrlich kein Vergnügen. Warum also nicht ein kleines und leichtes Aufsatzgerät am Okular verwenden?

Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass die Auswahl an Vorsatzgeräten deutlich größer ist und die Röhren-Aufsatzgeräte anscheinend nur ein Nischenprodukt darstellen. Folglich fiel die Auswahl nicht schwer, ich habe mich  auf Empfehlung von Frank Kleimann von Jagdspezi für das Nightlux NV PVS Mono entschieden.

Eines vorweg – unabhängig von geschriebenen Texten und darin veröffentlichten Bildern zum Thema Nachtsicht sollte man die in Frage kommenden Geräte immer selbst in Augenschein nehmen. Zum einen, weil insbesondere die in den Printmedien gedruckten oder im Internet gezeigten, durch das Zielfernrohr aufgenommenen Bilder nie die Qualität erreichen, die sie in Wirklichkeit haben. Zum anderen, weil jeder Jäger Wert auf andere Eigenschaften legt – beispielsweise die Bedienung der Geräte, die Art der Montage oder auch nur das optische Erscheinungsbild.

Das Nightlux NV PVS Mono wird mit einem Gummiadapter auf das Okular des Zielfernrohres aufgesteckt. Rechts im Bild ein Adapter für Zielfernrohre mit Leuchtpunktschalter am Okular, wie z.B. dem Swarovski Z6i.

Grundsätzliches

Bei den Okularboostern gibt es digitale Geräte und Geräte mit Bildverstärkerröhren. Bei digitalen Geräten schaut man nicht wirklich auf das Ziel, sondern auf ein auf den LCD-Bildschirm projiziertes Bild. Der Bildschirm muss durch Kontrollschiessen mit der Treffpunktlage des jeweils verwendeten Zielfernrohres abgeglichen werden. Röhrengeräte haben den Vorteil, dass sie kein Bild erzeugen, sondern nur das durchs Zielfernrohr einfallende Licht verstärken. Folglich können sie ohne Anpassung an verschiedenen Waffen eingesetzt werden und auch die Vergrößerungsoptionen des Zielfernrohrs ohne größere Verluste nutzen. Allerdings haben diese Aufsatzgeräte auch zwei gewichtige Nachteile: Das durchs Zielfernrohr einfallende Licht reicht meistens nicht aus, um das Gerät – der momentanen Rechtslage entsprechend – ohne zusätzlichen  IR-Strahler zu nutzen, und durch den verkürzten Augenabstand kann man keine normale Schiesshaltung einnehmen.

Das Nightlux NV PVS Mono mit montiertem IR-Strahler LA 850 Pro, bei der aktuellen Rechtslage ohne behördliche Beauftragung nicht erlaubt. Leider macht die Verwendung ohne IR-Strahler in der Praxis wenig Sinn.

Montage und Erscheinungsbild

Das knapp 11 cm lange Nightlux NV PVS Mono wird mittels eines Gummiadapters auf das Okular des Zielfernrohrs gesteckt. Diese Adapter gibt es in verschiedenen Ausführungen. Im Gegensatz zu Vorsatzgeräten ist hier kein absolut exakter und fester Sitz notwendig, es lässt sich problemlos auch an Zielfernrohren wie dem Z6i von Swarovski mit seinem Leuchtpunktschalter am Okular anbringen. Eine eventuell am Lauf vorhandene Kimme ist dabei ebenso wenig ein Hindernis wie ein tiefliegendes Zielfernrohr oder ein Schalldämpfer. Die  Bedienung erschöpft sich im Ein- und Ausschalten und Scharfstellen. Betrieben wird das Gerät mit  einer CR2-Batterie, die bis zu 30 Stunden halten soll.

Prinzipiell kann man das Nightlux NV PVS Mono  mit jedem Zielfernrohr nutzen, optimal ist allerdings ein Zoomobjektiv mit Parallaxe Ausgleich, um Ziel und Absehen scharfzustellen.

Ein IR-Strahler kann entweder mit dem LA-Bracket direkt am Aufsatz oder besser mit Hilfe einer Doppelklammer an das Zielfernrohr  angebracht werden. Empfehlenswert und nahezu Standard ist der Laserluchs LA850-50-Pro-II. Dessen Lichtstrahl kann durch Drehen des hinteren Rohres enger oder weiter gestellt werden und dadurch der am Zielfernrohr eingestellten Vergrößerung angepasst werden. Durch das Bündeln des Lichtstrahls bekommt man ausserdem eine hellere Ausleuchtung. Strom für den Laser liefert eine CR123A-Batterie.

Aufgrund des geringen Augenabstandes macht die Verwendung nicht allzu starker Kaliber, die Nutzung eines Schalldämpfers und einer Schaftkappe Sinn – hier eine Blaser R8 in 30.06 mit Hausken-Schalldämpfer.

In der Praxis

Im Gegensatz zum Vorsatzgerät ist die Verwendung der Okularlösung mit etwas mehr Vorbereitung und auch Übung verbunden – man wird dafür aber mit einem leichten und handlichen Gerät von höchster Präzision und Detailtreue belohnt. Während man den Vorsatz einfach nur aufsteckt und je nach Entfernung die Schärfe korrigiert, sind beim Nightlux NV PVS Mono noch ein paar Vorbereitungen notwendig, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erreichen.

  • Zur optimalen Scharfeinstellung sollte man ein Zielfernrohr mit Parallaxe Ausgleich verwenden – dieser sollte möglichst bis auf 20 Meter heruntergehen, um auch nahe Ziele, beispielsweise bei der Pirsch im Getreide – erfassen zu können.
  • Der IR-Strahler sollte nicht am Aufsatz, sondern am Zielfernrohr angebracht werden. Das erleichtert das Handling und verhindert blaue Augen.
  • Das Zielfernrohr sollte an der vordersten Position angebracht werden (Kontrollschuss nicht vergessen). Außerdem rate ich zur Verwendung einer Schaftkappe, um den sicheren Augenabstand herzustellen und einen festen Schulterschluss zu bekommen.
  • Bevor man das Gummiadapter am Nightlux NV PVS Mono anbringt, sollte man den Dioptrienregler auf 0 stellen und anschließend auf einen etwa 100 Meter entfernten Punkt scharfstellen. Dann schiebt man den Gummiadapter bis zum Anschlag aufs Objektiv. Mit dieser Voreinstellung sind anschließend nur noch kleine Korrekturen über den Parallexeregler notwendig.

Hat man diese Einstellungen vorgenommen, lässt sich das Gerät schnell an der Waffe montieren. Nach dem Einschalten ist das Nightlux NV PVS Mono sofort betriebsbereit und man hat eine Nachtsichtlösung, die von keiner anderen Technik an Präzision übertroffen wird, selbst bei 15facher Vergrößerung.

Mit einer Schaftkappe lässt sich der Augenabstand zum Nachtsichtaufsatz vergrößern, so dass man der Gefahr eines Kontaktes aus dem Wege geht und eine normale Schiesshaltung einnehmen kann.

Fazit

Vorsatzgeräte bauen mächtig nach vorne auf und verändern das Gleichgewicht einer ausbalancierten Waffe. Ein knappes Kilo mehr macht sich auf einer Pirsch durchaus bemerkbar, insbesondere dann, wenn man die Waffe immer wieder aufnehmen und absetzen muss. Es bleibt im Gesamtbild immer noch eine Krücke im Vergleich mit einem reinen Nachtzielgerät, das ja schliesslich auch nichts anderes tut – nämlich die Möglichkeit bieten, eine sichere Zielsprache zu tätigen und einen sauberen Schuss anzubringen.

Das Aufsatzgerät ist klein, leicht und handlich, schnell montiert und ideal für die Pirsch geeignet. An meiner Waffe im Kaliber 30.06 mit Schaftkappe, Schalldämpfer und Swarovski Z6i macht sich der geringe Augenabstand nicht entscheidend bemerkbar, ich kann nahezu in normaler Haltung schiessen. Wenn man das Zielfernrohr noch ein wenig nach vorne versetzt, hat man damit überhaupt kein Problem.

Die Paketpreise mit allem Zubehör (IR-Strahler, Bracket, Tasche) liegen zwischen ca. 3.300 € (grün) bis hin zu 5.000 € (Echo weiss).

Aufsatzgerät Vorsatzgerät
Montage vor dem Okular vor dem Objektiv
Größe und Gewicht klein und leicht groß und schwer
Lichtstärke eher gering eher ausreichend
IR-Strahler in der Praxis notwendig in der Praxis notwendig
Bedienung verkürzt den Augenabstand,
keine optimale Schiesshaltung
baut nach vorne auf,
Waffe wird kopflastig
Treffpunktverlagerung nein möglich, muss kontrollgeschossen werden
Vergrößerung verlustfrei möglich Bild wird unscharf/rauschig

 

Nightlux NV PVS Mono am Swarovski Z6i montiert. Hierfür gibt es einen speziellen Adapter, bei dem die Bedienungselemente für den Leuchtpunkt zugänglich bleiben.

Der IR-Strahler wird mit einem Picotronic LA-Bracket direkt am Nightlux befestigt.

Es gibt verschiedene Allround-Befestigungen für den IR-Strahler am Zielfernrohr.

Der vordere Ring dient zur Scharfstellung des Nightlux.

Wenn man den Adapter nicht ganz nach hinten schiebt, kann man den Schärferegler einfach handhaben. Dafür baut das Gerät etwas länger auf und ist nicht ganz so stabil angebracht.

Zieht man den Adapter über den Schärferegler, hat man eine kürzere und stabilere Verbindung. Zur Scharfstellung muss man dann die gesamte Kombination drehen.

Mit einer Schaftkappe aus Gummi lässt sich der Augenabstand zum Nachtsichtaufsatz schnell und einfach vergrößern.

Fex Ott, August 2020

KategorienJagdspezi Beiträge

Pulsar Krypton FXG50 und Axion XQ38 LRF

Pulsar Krypton FXG50 und Axion XQ38 LRF

 

Endlich haben wir die ersten Geräte erhalten, sie sind gerade eingetroffen….

Diese werden ordentlich getestet und möglichst schnell berichten wir darüber !!!

Abonniert unseren YouTube Kanal… da werdet Ihr mit den Neuheiten auf dem laufenden gehalten…

Bei Fragen ruft uns gerne an,

 

Waidmannsheil euer Team Jagdspezi

 

KategorienTestberichte

Testbericht Pulsar Helion 2 XP 50

Die Helion 2 XP50

Wer die Marke Pulsar bereits kennt weiß, das der Name für Qualität steht.
Pulsar baut hochwertige leistungsfähige Wärmebildkameras die im jagdlichen Segment auf großen Zuspruch treffen.
Wem Pulsar kein Begriff ist, kommt an der Marke jedoch nicht vorbei, wenn es darum geht eine geeignete Wärmebildkamera zu finden.
Als Besitzer und Nutzer einer Pulsar Helion XQ38F, bin ich bereits bestens mit der Marke vertraut.
Ich kam bereits  mehrfach in das Vergnügen, andere Modelle der Firma zu testen.
Mein neuster Test beschäftigt sich mit dem neuen Flaggschiff, der Helion 2 XP50.
Das Gerät kommt in Pulsar üblicher Qualität.
Gute Haptik, wertige Verarbeitung und wechselbarer Akku.
Was mir sofort auffiel, ist der neue Powerbutton.
Anders als gewohnt, erstrahlt dieser nun in Blau.
Ob nützlich oder lediglich als Unterscheidungsmerkmal zu älteren Modellen bleibt dahingestellt.

Doch nun zur Praxis.
Ich hatte die Kamera auf vielen Ansitzen mit und bin einfach nur begeistert.
Der Unterschied zu meiner Pulsar XQ38F ist schon gravierend.
Scharfes detailreiches Bild bis auf hohe Distanz.
Aber auch auf der Nahdistanz spielt die Pulsar Helion 2 XP50 ihr volles Können aus.
Ob die Pirsch auf Raubwild im Feld, die Rehwildpirsch im Wald oder die Jagd auf Sauen, dass Gerät ist der optimale Begleiter.
Gerade bei der Jagd im oder am Raps wollte ich sie nicht missen.
So gelang mir dank der Technik der ein oder andere saubere Abschuss eines Stück Schwarzwildes.
Was jedoch sofort deutlich wurde, ist das Gewicht. Dieses ist schon merklich anders als bei der XQ38F.
Für Leute die lange Pirschgänge anstreben, würde ich sogar fast das leichtere Modell empfehlen.
Doch das ist meine Persönliche Ansicht.
Ich möchte hier definitiv keine voreiligen Aussagen treffen.
Doch nun zu den einzelnen Jagdlichen Situationen: Die Raubwildjagd wird immer beliebter und vor allem immer nötiger. Gerade im Sommer auf den abgeernteten Feldern bietet sich die Jagd auf den Rotrock und anderes Raubwild an.
Auch hier wollte ich die Pulsar nicht missen.
Bereits auf große Distanz konnte ich sehen ob es sich um einen Hasen oder doch um ein Stück Raubwild handelt.
Gerade junges Raubwild lässt sich noch gut anpirschen und somit innerhalb von kurzer Zeit effektiv bejagen.
Aber auch auf Feldern wo Strohschwaden liegen in denen die Füchse nach Mäusen suchen sind bei uns normal.
Doch mit dem Doppelglas fliegt man schnell mal mit den Augen über den ein oder anderen Räuber.
Mit der Wärmebildkamera Helion 2 XP50 ist das fast unmöglich. Ich möchte damit einfach sagen wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten eines solchen Geräts sind. Nicht nur der Jäger im Hochwildrevier benötigt moderne Technik.
Auch wer beispielsweise effektiv Raubwild bejagen will, sollte über einen Kauf nachdenken.
Die üblichen Jagdlichen Situationen möchte ich eher kurz fassen um den Rahmen nicht zu sprengen bzw. das Ganze nicht unnötig in die Länge zuziehen. Natürlich ist eine Wärmebildkamera eine enorme Hilfe.
Ich bin ein Verfechter davon zu sagen das die Strecke und die Effektivität deutlich gesteigert wird.
Egal ob bei der Pirsch im Wald auf Rehwild, die Bockjagd im Feld, die Sau im Weizen oder im Rapsloch oder die Gummipirsch.
Der geringe Grundzoom, die gute Detailschärfe auf jagdliche Distanz und die hohe Reichweite machen die Helion 2 XP50 einfach zum perfekten Allrounder und Begleiter.
Doch wo liegen die Vorteile des neuen Premiumgeräts?
Die Pulsar Helion 2 XP50 besticht noch einmal mit einer Schippe mehr Schärfe als ihr Bruder die XP50 der ersten Generation.
Gerade auf größere Entfernung ist sie schärfer.
Aber auch auf die nahen Distanzen hat sie die Nase vorn.
Das ermöglicht auf normale jagdliche Distanzen ein noch schnelleres und sichereres Ansprechen.
Laut Hersteller kommt sie außerdem mit Schlechtwetter besser zurecht als die anderen Geräte.
Leider kann ich dazu aufgrund der trockenen Klimasituation im Sommer über welchen sich mein Testzeitraum erstreckte, keine Auskunft treffen.
Anschließend kann ich festhalten das Pulsar wieder einmal ein tolles Gerät auf den Markt gebracht hat.
Die Nutzung hat einfach Spaß gemacht.
Es ist immer wieder faszinierend diese Technik zu nutzen und selbst festzustellen das die Entwicklung nicht schläft.
Ich kann jedem der ein hochklassiges, robustes Gerät sucht, die Pulsar Helion 2 XP50 nur empfehlen.
Wer bereits eine Pulsar XP50 besitzt muss selbst entscheiden, ob ein Umstieg Sinn macht oder nicht.
Das ganze ist sicherlich eine finanzielle Frage.
Zwischen meiner XQ38F und der 2 XP50 ist jedoch wie bereits erwähnt, ein massiver Unterschied zu erkennen.
KategorienTestberichte

Testbericht Dedal 552 vs. JSA NV M.A.U.

Vielen Dank an Fex Ott von: www.jagd-stromberg.de

für diesen praxisorientierten Vergleich !!!

Dedal 552 vs. JSA NV M.A.U.

Restlichtverstärker-Vorsatzgeräte im Vergleich

Neben dem Wärmebild-Vorsatzgerät Nitehog Chameleon – einen Bericht darüber gibt es hier – habe ich immer wieder situationsbedingt und natürlich legal durch Beauftragung den Restlichtverstärker  JSA NV M.A.U. von Nightlux eingesetzt. Frank Kleimann von Jagdspezi hatte mich auf die Firma Dedal aufmerksam gemacht, und zufällig stellt Dedal auch einen Premium-Restlichtverstärker, nämlich den Dedal 552, her. Dies hat mich nun zu einem weiteren, ebenfalls nicht ganz fairen Vergleich zwischen dem JSA und dem Dedal veranlasst. Nicht ganz fair deshalb, weil das Dedal deutlich teurer ist wie das JSA, dafür aber praxisbezogen – denn üblicherweise möchte man sich, wenn man ein Gerät ersetzt, verbessern und dann natürlich auch wissen, ob sich der Mehrpreis wirklich lohnt. Das JSA NV M.A.U. in der gezeigten Ausführung ist mittlerweile auch nicht mehr erhältlich.

HINWEIS: Die aktuelle Rechtslage verbietet leider – ausser in Bayern, die nach wie vor eine behördliche Beauftragung erteilen – den Einsatz von IR-Strahlern in Verbindung mit Restlichtverstärkern.

Eines vorweg – unabhängig von geschriebenen Texten und darin veröffentlichten Bildern zum Thema Nachtsicht sollte man die in Frage kommenden Geräte immer selbst in Augenschein nehmen. Zum einen, weil insbesondere die in den Printmedien gedruckten oder im Internet gezeigten, durch das Zielfernrohr aufgenommenen Bilder nie die Qualität erreichen, die sie in Wirklichkeit haben. Zum anderen, weil jeder Jäger Wert auf andere Eigenschaften legt – sei es die Bedienung der Geräte, die Art der Montage oder auch nur das optische Erscheinungsbild.

Viele Hersteller und Händler bieten neben Messen und Seminaren, wo man die Geräte in die Hand nehmen kann, auch die Möglichkeit, sich das gewünschte Modell leihweise nach Hause schicken zu lassen – insbesondere zu Corona-Zeiten eine gute Gelegenheit für ausführliche Tests.

Die Restlichtverstärker JSA NV M.A.U. (oben) und  Dedal 552  (unten).

Das Dedal 552 wird mit einem Rusan-Adapter vor das Zielfernrohr gesetzt.

Das Dedal 552 wird mit einem Picotronic LA-Bracket geliefert, in dem der IR-Strahler befestigt wird.

Erscheinungsbild und Schalteranordnung

Im Vergleich zu Wärmebildgeräten sind Röhren-Restlichtverstärker einfach zu handhaben. Die Geräte haben einen Ein/Ausschalter, einen Schärferegler und gegebenenfalls noch einen Drehregler für die Steuerung der Helligkeit. Es gibt kein Menü für irgendwelche Einstellungen. Die Bedienung eines  externen IR-Strahlers erschöpft sich im Ein- und Ausschalten und im Verändern des Lichtkreises.

 

Beim Dedal 552 ist der Ein/Ausschalter als Kippdrehschalter ausgeführt und auf der rechten Seite über dem Batteriefach angebracht. Gegenüber befindet sich das gummierte Drehrädchen zur Einstellung der Helligkeit – leider ist die Bedienung desselben recht mühsam, weil es sehr dicht am Gehäuse sitzt und relativ klein ist. Der Drehknopf für die Schärfeeinstellung befindet sich bei auf der Oberseite des Gerätes und ist als Endlosfokussierung ohne Anschlag ausgeführt: es spielt keine Rolle, in welche Richtung man dreht, es stellt immer scharf. Die Halterung für den externen IR-Strahler ist auf der linken Seiten angebracht, was für mich als Linksschützen die ungünstigere Position ist. Die Picotronic LA-Bracket-Halterung selbst ist sehr stabil und lässt sich über eine Drehschraube ohne Werkzeug öffnen. Als besonders hilfreiches Feature sitzt der IR-Strahler in einem Kunststoffring, so dass man den Lichtstrahl durch leichtes Drücken oder Ziehen einfach auf die Mitte des Absehens ausrichten kann.

Beim JSV NV M.A.U. ist der Ein/Ausschalter als Drehknopf ausgeführt und auf der linken Seite über dem Batteriefach angebracht. Der Drehknopf für die Schärfeeinstellung befindet sich ebenfalls auf der Oberseite des Gerätes. Laut Skala bietet er eine Schärfeeinstellung von 10 bis unendlich. Beim meinem Gerät der ersten Baureihe wurde eine Halterung für die Befestigung des externen IR-Strahlers am Zielfernrohr mitgeliefert. Ich habe diese durch eine Halterung ersetzt, die man direkt am Restlichtverstärker anbringen kann. Diese wird auf der rechten Seite angebracht.

Beim Dedal 552 befinden sich Ein/Ausschalter und Batteriefach auf der rechten Seite.

Beim JSA NV M.A.U. liegen Schalter und Batteriefach auf der linken Seite.

Beide Restlichtverstärker bauen weit nach vorne auf und verändern das Gleichgewicht einer ausbalancierten Waffe. Ein knappes Kilo mehr macht sich auf einer Pirsch durchaus bemerkbar, insbesondere dann, wenn man die Waffe immer wieder aufnehmen und absetzen muss. Es bleibt im Gesamtbild immer noch eine Krücke im Vergleich mit einem reinen Nachtzielgerät, das ja schliesslich auch nichts anderes tut – nämlich die Möglichkeit bieten, eine sichere Zielsprache zu tätigen und einen sauberen Schuss anzubringen.

Jagdspezi liefert das Dedal 552 mit einer Picotronic LA-Bracket-Halterung aus.

Das JSA NV M.A.U. wurde mit einer Klammer fürs Zielfernrohr ausgeliefert. Ich habe diese durch einen anderen Halter ersetzt.

Wiederholgenauigkeit

Bei Restlichtverstärkern mit Röhre sollte sich die Treffpunktlage der Waffe nicht verändern. Ein Kontrollschiessen vor dem ersten jagdlichen Einsatz ist dennoch Pflicht! Das Gerät sollte immer an derselben Stelle am Zielfernrohr angebracht werden und fest sitzen. Die Adapter der meisten Hersteller lassen sich mit einem Sechskantschlüssel einstellen.

Bildvergleich I

Die beiden Bilder wurden im Revier an einem etwa 100 m entfernten Maisfeld aufgenommen. Es war richtig dunkel, so dass man mit blossem Auge die Konturen nicht erkennen konnte. Dazu war das Gewehr im links gezeigten Stativ eingespannt. Ich habe die Bilder mittels des G-Line Sharp Sight Adapter durchs Zielfernrohr aufgenommen. Die Aufnahmen entstanden innerhalb einer Minute, zuerst ohne zusätzlichen IR-Strahler, dann mit eingeschaltetem IR-Strahler.
Direkt vor dem Kugelbaum stand ein Stück Rehwild, das ich mit dem Pulsar Helion deutlich erkennen konnte. Mit beiden Restlichtverstärkern war dies unmöglich. Auch bei eingeschaltetem IR-Strahler konnte ich das Reh mit dem Dedal 552 nur erkennen, wenn die Augen in das Zielfernrohr reflektierten. Mit dem JSV NV M.A.U. konnte ich das Reh auch dann nicht lokalisieren.

Die Bilder geben nur einen schwachen Eindruck dessen, was der Blick durch das Zielfernrohr zeigt, die Konturen sind deutlich schärfer, man erkennt die einzelnen Maisstängel.

 

 

 

 

 

 

 

Das Dedal 552 hat einen etwas größeren Bildausschnitt und ist merklich heller (Bild 1/links)

Das JSV NV M.A.U. zeigt gute Kontraste bei etwas geringerer Helligkeit. (Bild 2 /rechts)

Das Dedal 552 mit eingeschaltetem IR-Strahler Laserluchs 850. (Bild 3/unten links)

Das JSV NV M.A.U.  mit eingeschaltetem IR-Strahler Laserluchs 850. (Bild 4 /unten rechts)

Bildvergleich II

Die beiden Bilder wurden in Ortsnähe an einer etwa 50 m entfernten Hecke aufgenommen. Es war richtig dunkel, so dass man mit blossem Auge die Konturen nicht erkennen konnte. Dazu war das Gewehr im links gezeigten Stativ eingespannt. Ich habe die Bilder mittels des G-Line Sharp Sight Adapter durchs Zielfernrohr aufgenommen. Die Aufnahmen entstanden innerhalb einer Minute, zuerst ohne zusätzlichen IR-Strahler, dann mit eingeschaltetem IR-Strahler.

Beim Dedal habe ich die Helligkeit um etwa 25% zurückgedreht – das JVA hat keinen Helligkeitsregler.

Die Bilder geben nur einen schwachen Eindruck dessen, was der Blick durch das Zielfernrohr zeigt, die Konturen sind deutlich schärfer, man erkennt die einzelnen Maisstängel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                       

Beim Dedal 552 kann man die einzelnen Dachziegel zählen (bilder links)                                                                 

Das JSV NV M.A.U.  mit eingeschaltetem IR-Strahler Laserluchs 850 (bilder rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Dedal 552 kann man die einzelnen Blätter deutlich erkennen. Das Bild ist insgesamt detaillierter und kontrastreicher (Bilder links)

Das JSV NV M.A.U.  ist etwas weniger scharf und durchgezeichnet (Bilder rechts)

Stromversorgung

Beide Geräte nutzen als Stromquelle eine CR123-Batterie. Dedal gibt eine Betriebsdauer von 60 Stunden an. Da man das Gerät nur für den Schuss einschaltet, sollte die Batterie lange halten. Ich empfehle dennoch immer eine Reservebatterie mitzuführen.

Mein Fazit

In der jagdlichen Praxis gibt es für mich zwei grundsätzliche Unterschiede zwischen Wärmebildgeräten und Restlichtverstärkern.

Bei Wärmebildgeräten habe ich vor und nach dem Schuss das gesamte Umfeld und das Hinterland im Blick. Dafür sind Hindernisse in der Schussbahn nicht immer zu erkennen und die Reichweite für einen sicheren Schuss endet für mich bei maximal 100 Metern. Für den Ansitz an der Kirrung oder die Pirsch reicht das allemal. Das Gerät muss zwingend kontrollgeschossen und immer wieder überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Dafür kann ich das Gerät wetterunabhängig einsetzen, Nebel, Regen oder Sonne spielen keine Rolle.

Bei Restlichtverstärkern habe ich Mühe, die Umgebung im Auge zu behalten und das Stück ins Visier zu bekommen. Bei Regen oder Nebel kann ich wegen der Reflexion damit nicht jagen. Der Einsatz der Geräte ohne zusätzlichen IR-Strahlern ist nur bei gutem Restlicht möglich, etwa bei Mond oder Umgebungslicht bei stadtnaher Jagd. Mit IR-Strahler hat man allerdings einen tageslichtähnlichen – wenn auch einfarbigen – Seheindruck.

Der Unterschied zwischen dem Dedal 552 – bei Jagdspezi für rund 6.000 € erhältlich – und dem JVA NV M.A.U.  – rund 4.500 €, falls noch erhältlich – ist deutlicher sichtbar als es auf den hier gezeigten Bildern erscheint. Insbesondere wenn man in die Vergrößerung geht, machen sich die gute Auflösung, der Kontrastreichtum und die Detailgenauigkeit des Dedal positiv bemerkbar. Ob das sich bei der Jagd auf Schwarzwild entscheidend auswirkt und den höheren Preis rechtfertigt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Fex Ott, August 2020

KategorienTestberichte

Testbericht Pulsar Accolade 2 XP50 LRF

Ein veröffentlichter Testbericht des Herstellers, hier zur Ansicht präsentiert…

Wir finden den Testbericht sehr interessant und unabhängig, daher sicher für jeden Wärmebild-Fernglas suchenden eine Hilfestellung.

 

Ritterschlag Pulsar Accolade 2 XP50 LRF

-Überprüfung 2020-07-02

Wir möchten Ihnen einen Artikel vorstellen, geschrieben von unserem Freund Phil Tailor. In dem er unser Wärmebild-Fernglas Accolade 2 LRF XP50 nach einer kurzen Zeit im Einsatz bespricht. Viel Vergnügen!

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Accolade 2 LRF Review

Ich benutze jetzt seit fast 2 Jahren ein Pulsar Accolade-Fernglas, davor benutzte ich ein Helion XP50, und obwohl dies ein fantastisches Gerät war, fand ich es nach dem Sprung zum Accolade-Fernglas viel besser. Das Accolade mit den 2 Bildschirmen ist so augenfreundlich, dass ich in manchen Nächten mit einem Monokular festgestellt habe, dass das Auge, wenn man eine Weile gesessen hat und eine Weile gescannt hat & man auf Nachtsicht umgeschaltet hat, einige Sekunden braucht, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Das ist kein Problem, das ich mit dem Accolade gefunden habe, da man ohne Probleme direkt auf die gewählte NV umschalten kann.

Nach gut 18 Monaten Verwendung mit meiner ursprünglichen Accolade erhielt ich (leihweise) einen Satz Accolade 2 XP50 LRF, den ich einige Wochen lang ausprobieren und benutzen konnte. Natürlich ist nichts immer 100%ig für jeden geeignet und Verbesserungen können immer gefunden werden, weshalb wir am Ende neuere Modelle haben. Ich habe bei beiden Modellen nie zu viele Negative gefunden. Wenn man sich den neuen Accolade 2 anschaut, gibt es keinen Unterschied, wenn neben den älteren Modellen kein blauer Knopf vorhanden ist, wie beim neuen Helion 2 & Trail 2, alle Verbesserungen befinden sich im Inneren des Geräts.
Wie jedes andere Fernglas funktioniert auch das Accolade 2 auf die gleiche Weise, Sie haben das Fokussierrad in der Mitte der Linse sowie eine Dioptrieneinstellung für Ihre Augen, um sie scharf zu stellen & im Gegensatz zu herkömmlichen Ferngläsern, die sich um die Hälfte drehen, um Ihre Augenbreite zu erhalten, haben diese Modelle in der Breite verstellbare Augenmuscheln, mit denen Sie sie auf Ihre eigene Augenbreite einstellen können, aber sie sind steif genug, um sie nicht zu stoßen und müssen sie immer wieder neu einstellen.

Das Haupt-Upgrade der neuen Einheit erfolgt über den neuen Sensor von Pulsar, den sie speziell für sie anfertigen ließen. Die alte Einheit hatte einen 640×480 @17 pm NETD <50 mk Sensor und die neue Einheit verfügt über den neuen 640×480 @17 pm NETD <40 mk Sensor, der in jenen feuchten oder nebligen Nächten, die das Wärmebild wirklich beeinflussen, wirklich zur Geltung kommt & es ist schwierig, die Wärmequelle zu erfassen. Je niedriger die NETD <mk-Zahl, desto besser wird die Bildqualität in harten Nächten oder am frühen Morgen, wenn das Wetter die ganze Nacht oder den ganzen Tag über schlecht war, und zusammen mit der Bildverstärkungstechnologie, die zusammenarbeitet, wird das Bild wirklich verbessert. Ich habe unten ein Bild über den Unterschied zwischen dem 50 mk- und dem 40 mk-Sensor und auch Bilder über den Unterschied in der Bildverstärkung eingeblendet.

Die nächste Aufrüstung erfolgt über den internen Speicher des Geräts, das ältere Gerät verfügt über einen eingebauten Speicher von 8 GB und das neue Gerät über den doppelten internen Speicher von 16 GB, der es Ihnen ermöglicht, bis zu 8 Stunden + Videomaterial oder 100.000 Bilder aufzuzeichnen. Ich denke, das ist mehr als genug für jeden modernen Jäger. Mein erster Nachteil ist, dass dieses Gerät Video im .avi-Format (Audio-Video-Interleave) aufzeichnet, was sehr mühsam ist, wenn man es direkt an Social-Media-Plattformen weitergeben möchte. In der Stream Vision-Anwendung gibt es jetzt jedoch eine Option zur Konvertierung der Datei auf Android, die diese in eine MP4-Datei umwandelt, aber auf Apple-Geräten wird diese in eine MOV-Datei umgewandelt, so dass beides leicht über soziale Medien weitergegeben werden kann (aber es ist ein zusätzlicher Prozess). Auch bei Ihrem heruntergeladenen Video auf Apple-Geräten gibt es beim Abspielen auf der Stream Vision-App keinen Ton, aber sobald Sie es verdeckt und auf Ihrem iPad/iPhone gespeichert haben, gibt es wieder Ton, es scheint kein Problem mit Android-Geräten zu geben, ich weiß, dass Pulsar daran arbeitet, dies zu beheben, also, Daumen drücken, in den nächsten Firmware-Updates wird dies behoben werden. Außerdem ist es schade, dass Sie auf Ihren Videos nicht das Bild/die Klarheit erhalten, die Sie durch das Okular in Echtzeit sehen können, da es nur in der Auflösung 640×480 aufzeichnet.

Die IPX7-Wasserdichtigkeit ist fantastisch und bedeutet, dass Sie sich keine Gedanken darüber machen müssen, bei welchem Wetter Sie Ihr Gerät mit nach draußen nehmen. IPX7 bedeutet, dass es 30 Minuten lang in einem Meter Wasser getestet wurde. Ich glaube nicht, dass einer von uns vorhat, mit ihm schwimmen zu gehen, aber es gibt uns die Gewissheit, dass wir bei Regen oder Schnee keine Probleme haben werden, oder wenn wir bei der Pirsch in ein Moor fallen.

Der Laserentfernungsmesser ist ein weiteres herausragendes Merkmal des LRF-Modells des Accolade mit einer maximalen Reichweite von 1.000 Metern, das auch auf Yards gedreht werden kann, wenn Sie diese Maßeinheit gewählt haben. In den Einstellungen gibt es auch 3 Optionen, um das Absehen des Entfernungsmessers so einzustellen, wie es für Sie und Ihr Auge am besten passt, je nachdem, ob Sie ein dickeres oder ein feineres Absehen bevorzugen. Zwei weitere praktische Optionen im Entfernungsmessermenü (im Hauptmenü), die eingeschaltet werden können, sind Zielwinkelposition & THD wahre horizontale Entfernung, die bei unebenem Boden & Hügeln eine weitere hilfreiche Option wäre, die Sie nutzen können.

Ein weiteres großartiges Upgrade von der alten Accolade ist die verbesserte Batterie, sie haben sie von der alten Li-lon IPS5-Batterie auf die neuere IPS7-Batterie umgestellt, was Ihnen eine zusätzliche Stunde oder so für den gehärteten Benutzer gibt (7-8 Stunden Gebrauch). Offensichtlich erhalten Sie mit dem Accolade nicht die Akkulaufzeit des Helion 2, die etwa 10 Stunden beträgt. Es besteht auch die Möglichkeit, eine aufgerüstete Ersatzbatterie mit verlängerter Lebensdauer zu kaufen, d.h. die neuere IPS14-Batterie, mit der die Accolade etwa 14-16 Stunden Betriebszeit erreichen sollte.

Eine weitere Sache, die mir am Accolade sehr gut gefällt & Ich denke, Pulsar hat genau das Richtige für Sie, was die Menüfunktionen betrifft. Viele Leute, die auf den Accolade aufrüsten würden, würden wahrscheinlich von der Benutzung des Helion kommen, da dies der nächste natürliche Fortschritt in Ihrer thermischen Erfahrung wäre & dasselbe Menü wird zwischen beiden Modellen übertragen, obwohl beim Accolade die Menütasten etwas anders angeordnet sind, die Tasten machen die gleichen Dinge, was großartig ist, wenn Sie bereits an die Menüfunktionen gewöhnt sind.

Meiner Meinung nach ist die Basisvergrößerung des XP50-Modells großartig, beginnend bei 2,5 bis hin zu 20 mag, mit dem zusätzlichen Bonus der Option Bild in Bild, die im Hauptmenü aktiviert ist, falls Sie sie verwenden möchten. Das Bild-in-Bild auf dem Grundmagazin liegt dort bei 5mag und Sie können es mit den Auf- und Ab-Tasten schnell auf 5x10x20 vergrößern. Wie bei jedem Digitalmagazin gilt auch hier: je höher Sie es nehmen, desto pixeliger wird das Bild, aber Sie können Ihr PIP auch auf das gewünschte Magazin einstellen und in Schritten von jeweils 0,1 über das Schnellmenü nach oben gehen, so dass Sie das Beste aus beiden Welten haben, mit Ihrem Hauptbild bei 2,5 für superhelle Klarheit & Ihr PIP sitzt dort, wo Sie sich damit wohlfühlen.

Nun zum Gewicht des Accolade. Da es sich um ein Fernglas und nicht um ein Monokular handelt, kommt das zusätzliche Gewicht hinzu. Das Accolade wiegt etwa 854 Gramm, im Vergleich zum Helion, das etwas mehr als 500 Gramm wiegt, was einen erheblichen Gewichtsunterschied bedeutet, aber das Accolade wiegt auch mehr LRF als das Helion.

Der Preis der alten Accolade XP50 LRF betrug £5.200, verglichen mit dem Preis der neuen Accolade 2 XP50 LRF, der £4.600 beträgt. Das kann man sowohl negativ als auch positiv sehen, ja, es ist eine Menge Geld, aber Sie bekommen auch eine Menge für Ihr Geld & so gut das ältere Modell auch ist, die neue Accolade ist mit all den neu hinzugefügten Verbesserungen um £600 billiger, also muss das insgesamt ein positives Ergebnis sein.

Zu meiner großen Freude werde ich den neuen Accolade 2 XP50 LRF nicht zurückschicken, ich habe ihn so sehr geliebt, dass ich ihn jetzt gekauft und meinen alten Satz an ein gutes Zuhause verkauft habe. Der neue NETD <40 mk-Sensor macht in meinen Augen einen höllischen Unterschied. In den Nächten, in denen es geregnet hat oder regnet, hilft er einem wirklich weiter. Jeder, der mit Wärmebildkameras arbeitet, weiß, wie groß der Unterschied zwischen dem Bild und der Feuchtigkeit in der Luft und auf dem Boden ist. Wie ich oben bereits sagte, ist der neue Accolade 2 600 Pfund billiger als das alte Modell, was also an der neuen Technologie bei einem niedrigeren UVP nicht zu mögen ist. Wenn jemand in den Midlands wohnt und einen Blick auf den neuen Accolade 2 XP50 LRF werfen möchte, können Sie mir gerne eine Nachricht zukommen lassen, wir können versuchen, uns zu treffen und Sie können mit ihnen spielen, bevor Sie sich etwas gönnen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

KategorienTestberichte

Testbericht Dedal-380 T2 Quest Large

#Werbung #Sponsoredby #Jagdspezi #Dedal380 #T2 #Large

Ein Testbericht von unserem passionierten Schwarzwildjäger Michel….

Hier seine Praxiserfahrung zum Dedal 380 T2 Quest Large:

Das Thema Wärmebild ist in aller Munde und besonders jetzt, wo einige Länder schon den Einsatz erlauben, gibt es immer mehr Gesprächs- und Diskussionsstoff auch in Richtung Vorsatzgeräte.
Die Fülle an Informationen und auch an Geräten wird für „nicht Profis“ immer größer und damit schwieriger zu fassen.

Für mich persönlich gibt es 3-4 Kriterien, die so ein Gerät erfüllen muss, um in der Praxis anwendbar zu sein.

1. Das Teil muss einfach funktionieren und vor allem treffen
2. Es muss Wiederholgenau treffen
3. Es muss Leicht bedienbar sein
4. Die Bildqualität muss ausreichend gut sein, um z.B. auch Hindernisse in der Flugbahn identifizieren zu können.
5. Hervorragend wäre es, man würde ein Gerät finden welches alle Kriterien erfüllt und dazu noch ein Top Bild liefern würde…

Wenn man einige Zeit recherchiert und viele Infos zusammen trägt, dann tun sich doch 2-3 Geräte hervor, die diesen Anforderungen gut gerecht werden…
Für MICH sind das in dem Fall ganz klar das Nitehog Chamelon/Caiman, Pulsar Core und ggf. noch das TA 435…in absteigender Reihenfolge.
Auf der Suche nach einem Gerät, dass genauso exakt und zuverlässig arbeitet wie mein bisheriges Nitehog bin ich in den letzten Wochen immer wieder davon abgekommen Bzw. gescheitert ein neues Gerät anzuschaffen, da nie alles zusammen gepasst hat. Das eine Gerät hatte ein tolles Bild und das andere war super präzise mit schlechterem Bild usw…
Kürzlich machte mich Frank Kleimann, Fa. Jagdspezi, auf ein Gerät aufmerksam, welches ich bisher noch nicht gekannt habe. Skeptisch ob der lobenden Worte vom Spezi habe ich eins bestellt und zum Testen erhalten.
Aber der Reihe nach.
Das Gerät kommt in einer praktischen Umhängetasche – in die übrigens exakt ein Helion Handgerät wackelfrei daneben passt 🙂 1:0 für das Dedal
Die ersten Versuche auf der Terrasse ließen schon erahnen was passieren würde… die Bildqualität des T2 ist wirklich völlig verrückt gut!
Der direkte Vergleich zum Nitehog war erschreckend – und wer mit Wärmebildtechnik vertraut ist weiß, dass das bessere sofort Begehren weckt….ich bin wohl auch sehr empfänglich dafür – so sagt der Jagdspezi…
2:0 Dedal
An den folgenden Abenden im Revier bestätigten sich die ersten Eindrücke extrem was die Bildqualität betrifft.
Die Bedienbarkeit ist gut gelöst – wenig Knöpfe und klare Menüführung ohne schnick schnack – man kommt schnell klar.
Dann ging es an den Test der Tests.
Ich sagte anfangs bereits – das Ding muss kompromisslos funktionieren und vor allem treffen!
Gut vorbereitet, dass bedeutet mit Schiessgestell, Karton, Wärmepads, Waffe und Dedal ging es ins Revier.
Meiner Erfahrung nach war es manchmal je nach Witterung gar nicht so einfach ein WBG entsprechend einzuschießen, besonders dann, wenn die Temperaturen sehr warm sind – es war genauso ein Tag.
Daher den Karton erstmal auf „nur“ 80 m genau per Rangefinder positioniert und eingerichtet.
Die ersten zwei Schuss waren knapp (ca. 3cm) rechts neben dem Pad.
Nach kleiner Korrektur über das Menü waren die zwei folgenden exakt da wo ich sie haben wollte…
Am nächsten Tag, andere Stelle, ca. 90m, erneute Überprüfung der Trefferlage – verdammt, das Ding schießt echt gut…
3:0 Dedal
…die Argumente für mein „altes“ Nitehog, auf das noch nach wie vor wenig kommen lasse, wurden langsam echt dünn…vor allem was die Bildleistung betrifft…
Das erste Waidmannsheil hat sich nun Anfang der Woche eingestellt, ein 32kg Frischling im gut knöchelhohem Weizen an einer Rapskante…ich habe die Sauen eine ganze Weile beobachtet, mit der XP 38 gefilmt und geknipst und mir lange Zeit gelassen um zu sehen ob kleine Frischlinge bei der Rotte sind. Es stellte sich heraus, dass die stärkeren Stücke noch deutlich inne hatten und so beschloss ich die kleinste Sau die sichtlich und komplett „glatt“ war zu erlegen. Bisher war das ansprechen immer mit der XP möglich, wenn die Entfernung dementsprechend passte. Hier aber war es bei mindestens genauso gutem Erkennen mit dem Dedal machbar- man sieht wirklich jedes Detail…
Nun ist ziemlich klar was passieren wird – die Testphase – vielen Dank an die Firma Jagdspezi – wird beendet und das Gerät bleibt bei mir.
Beratungstechnisch habe ich immer wieder Freude Frank zu allen Details zu Löchern und hoffe, dass die grauen Haare bei ihm noch einige Zeit ausbleiben.
Falls ihr mehr Details wissen wollt – ich bin nur Anwender ohne großes Hintergrundwissen – -befragt den Jagdspezi!

Waidmannsheil

#Werbung #Jagdspezi #Praxisbericht

KategorienJagdspezi Beiträge

PULSAR NEUHEITEN „Serie 2“ neu eingetroffen …!

Die neuen Geräte der Pulsar Serie 2 sind da!

Jetzt vorrätig !!!

Zusammen mit beispielloser thermischer Empfindlichkeit

Neue Geräte der Serie 2 sind da! Beeindruckend mit einer beispiellosen thermischen Empfindlichkeit von Sensoren von weniger als 40mK.

 

Wir freuen uns, die 2. Generation von Pulsar Wärmebildgeräten für Outdoor-Profis, Bastler und Tech-Pioniere ankündigen zu können:

Thermische Bildgebung monokular Helion 2 XP50  – Und Wärmebild-Fernglas Accolade 2 LRF XP50
Diese verbesserten Geräte verfügen alle über eine deutlich erhöhte Wärmeempfindlichkeit, Bilddetails und Robustheit, die Jägern bei der Jagd unter komplexen Bedingungen immer präziser werden lässt.

Alle SERIES 2-Geräte verwenden einen neuen 640×480 Pixel, 17 m ungekühlten mikrobolometrischen thermischen Sensor mit 40 Millikelvin (mK) Rauschäquivalent Temperaturdifferenz (NETD), die eine perfekte Detailerkennung auch bei härtesten Wetterbedingungen hat, der thermischen Kontrast ist gering.

Es unterscheidet die kleinsten Temperaturunterschiede während des Regens, Nebel oder kalten Morgen, welches die schwierigsten Bedingungen für eine Wärmebildkamera sind, und bietet so Jägern eine klare Sicht.

Mit dem neuen 40mK NETD Sensor definieren Pulsar Series 2 Geräte einen neuen Standard, da die meisten gängigen Jagdwärmebildgeräte Über Sensoren mit NETD-Werten von 70 bis 50 mK verfügen.

 

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Big Sale PULSAR

Folgende Produkte sind von PULSAR nur noch in begrenzter Stückzahl erhältlich.
Bestellen Sie jetzt zum Vorzugspreis, solange der Vorrat reicht !!!
  • Helion XP 38 Sonderpreis : 3150 Euro
  • Helion XP 50 Sonderpreis : 3450 Euro
  • Accolade XQ 38 Sonderpreis : 2700 Euro
  • Accolade XP 50 Sonderpreis : 4100 Euro
  • Accolade XQ 38 LRF Sonderpreis : 3200 Euro
  • Accolade XP 50 LRF Sonderpreis : 4999 Euro

 

Bei Fragen oder Wünschen, melden Sie sich gerne….
Nach Möglichkeit gerne auf die PayPal-Gebühren verzichten !!!
KategorienJagdspezi Beiträge

Das passende Produkt zur dunklen Jahreszeit !!!

 

Passend zur kalten und dunklen Jahreszeit sind wir fündig geworden und bieten hier ein Produktsortiment aus voller Überzeugung an !!!

 

 

Mit den Scheinwerfern von Scangrip präsentieren wir eine ganz neue Entdeckung  !!! Diese Lichtmonster haben uns in der Praxis dermaßen überzeugt, dass ich bei der Benutzung jedesmal ins Schwärmen gerate….
Bei Aufbrechen von Wild hat man die Hände frei, keine Insekten mehr im Gesicht bei Benutzung einer Kopflampe. Selbst der gemütliche Abend an der Hütte oder im Revier… das Licht ist in verschiedenen Stärken und allen Ausrichtungen wunderbar auf die jeweilige Situation einstellbar. Der Akku hält je nach Produktwahl  zwischen 10-20 Stunden.  Die Strahler sind sehr kompakt, vielseitig und leistungsstark. Es ist eine Empfehlung  vom Jäger für den Jäger…
Sie können sich darauf verlassen, dass Produkt wird Sie begeistern !!!

 

 

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