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Testbericht JSA Hoghunter Mini 635

JSA Hoghunter Mini 635: Kompaktes Kraftpaket für die Jagd

Das richtige Werkzeug ist für den Jagderfolg entscheidend. Vor allem in der Dämmerung und bei Nacht kann gerade ein leistungsstarkes Wärmebildvorsatzgerät den Unterschied ausmachen. Wir hatten kürzlich die exklusive Gelegenheit, das neue JSA Hoghunter Mini 635 intensiv zu testen. Dieses kompakte Gerät hat uns mit seiner beeindruckenden Bildqualität, der durchdachten Haptik und einem umfassenden Funktionsumfang sofort überzeugt. Es ist eine ernstzunehmende Option für jeden, der ein handliches, aber kompromissloses Wärmebildvorsatzgerät sucht, das einfach in der Bedienung ist und gleichzeitig alle technischen Finessen für anspruchsvolle Anwender bereithält. Erfahren Sie jetzt mehr zum JSA Hoghunter Mini 635!

Design und Haptik des JSA Hoghunter Mini 635: Ein Quantensprung in Kompaktheit

Was bei diesem Wärmebildvorsatzgerät sofort ins Auge fällt, ist seine bemerkenswerte Kompaktheit. JSA hat die bewährte Technik der Hoghunter-Serie in ein deutlich kleineres und eleganteres Gehäuse integriert. Das Design wirkt zeitlos und hochwertig. Gegenüber dem Vorgängermodell ist das Gerät wesentlich handlicher geworden, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen. Zudem wurde die Baugröße durch eine intelligente Neuordnung der internen Platinen und ein weiter in das Objektiv eingelassenes Linsensystem reduziert. Auch das Batteriefach wurde optimiert, um Platz zu sparen.

Ein weiterer wesentlicher Fortschritt ist der neue Dreistellungsregler für den An- und Ausschalter. Das ehemals längere Gedrückthalten gehört somit der Vergangenheit an. Dadurch fährt das Gerät nun wesentlich schneller und unkomplizierter hoch, was in der Jagdpraxis ein großer Vorteil ist.

Brillante Bildqualität und innovative Technik beim JSA Hoghunter Mini 635

Beim ersten Blick durch das Wärmebildvorsatzgerät waren wir schlichtweg begeistert. Das Bild ist extrem knackig und scharf, ein wahrer Wow-Effekt für ein Gerät dieser Größe. Dies ist mehreren Faktoren zu verdanken:

  • Ein hochwertiger 15 Millik Kelvin iRay Sensor, der für exzellente Bildverarbeitung bekannt ist.
  • Eine hohe Bildwiederholrate von 60 Hertz, die für flüssige Bewegungen und eine realistische Darstellung sorgt.
  • Ein sehr großes Okular mit 30 Millimetern Glasdurchmesser, das ein optimales Einblickverhalten ermöglicht.

Die besondere Qualität resultiert auch aus der Endmontage und Justierung in Deutschland. JSA baut das Okular bei jedem Gerät selbst ein, justiert es auf maximale Bildschirmschärfe und kalibriert jedes Gerät anschließend auf 100 Meter. So können Sie sicher sein, dass Ihr Gerät präzise voreingestellt ist. Ein Kontrollschuss nach der Montage ist dennoch stets ratsam.

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Umfassendes Infotainment-Paket für den Jäger

Trotz seiner kompakten Maße lässt das JSA Hoghunter Mini 635 keine technischen Wünsche offen. Es bietet ein volles Infotainment-Paket, das man sonst nur von größeren Premiumgeräten kennt:

  • Rückstoßaktivierte Videoaufnahme (RAV): Automatische Schussaufzeichnung, um den Jagderfolg zu dokumentieren oder kritische Situationen zu analysieren.
  • Integriertes Album: Fotos und Videos können direkt am Gerät angesehen werden.
  • Digitaler Zoom: Mehrere Zoomstufen ermöglichen eine flexible Anpassung an die Jagdsituation.

Für die Montage verfügt das Gerät über ein M40 Gewinde. Hierfür sind passende Adapter von Rosan, Präzise Jagen und EPAms erhältlich, was eine breite Kompatibilität gewährleistet.

Akkulaufzeit und Flexibilität des JSA Hoghunter Mini 635

Das Wärmebildvorsatzgerät wird standardmäßig mit einem 18500er Akku geliefert, der eine Laufzeit von etwa drei bis vier Stunden bietet. Ein praktisches Feature ist die Möglichkeit, die Akkulaufzeit durch einen einfachen Wechsel des Batteriefachdeckels zu verlängern. Damit können Sie handelsübliche 18650er Akkus verwenden, die 30 bis 40 Prozent mehr Kapazität bieten. Der längere Batteriefachdeckel ist im Lieferumfang enthalten, sodass Sie hier maximale Flexibilität haben und gegebenenfalls das Akkusystem Ihrer anderen Jagdgeräte vereinheitlichen können.

Das JSA Hoghunter Mini 635 im Vergleich: Mehr als nur Schießen

Viele Jäger suchen ein einfaches Wärmebildvorsatzgerät, das sie nur zum Schießen nutzen möchten. Ein bekannter Mitbewerber, das Guide Orion O635CS, ist genau auf diesen Purismus ausgelegt: anmachen, schießen, ausmachen. Das Gerät bietet diese einfache Bedienung ebenfalls. Wer jedoch mehr wünscht, erhält ein umfassendes Infotainment-Paket, das für die Analyse und Dokumentation wertvolle Dienste leistet. Die geringen Größenunterschiede zwischen den Geräten sind kaum wahrnehmbar, doch der Funktionsumfang des Hoghunter Mini 635 ist deutlich größer. Besonders Funktionen wie die automatische Schussaufnahme sind ungemein hilfreich, beispielsweise um einem Nachsuchenführer wichtige Informationen vorab zukommen zu lassen.

Fazit: Das JSA Hoghunter Mini 635 ist ein rundum gelungenes Vorsatzgerät

Das JSA Hoghunter Mini 635 hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Es ist ein wahnsinnig kompaktes, leichtes Gerät, das sich durch eine extrem einfache Bedienung und eine beeindruckend knackige Bildschärfe auszeichnet. Der Preis ist mit 1499 Euro für die Version ohne Laserentfernungsmesser (mit Laser 1699 Euro) absolut kundenorientiert und attraktiv. Alle Punkte, die wir bei früheren Modellen kritisch angemerkt haben, wurden hier hervorragend umgesetzt. Obwohl ein Neigungssensor aktuell noch nicht integriert ist, mindert dies den positiven Gesamteindruck kaum. Das JSA Hoghunter Mini 635 ist damit ein echtes Highlight für jeden passionierten Jäger und wird viele begeistern.

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Häufige Fragen

Was zeichnet das JSA Hoghunter Mini 635 besonders aus?

Das Wärmebildvorsatzgerät besticht durch seine extreme Kompaktheit, eine herausragende Bildqualität dank iRay Sensor und 60 Hertz Bildwiederholrate sowie ein sehr großes Okular. Es vereint einfache Bedienung mit einem umfassenden Infotainment-Paket.

Wie wurde die kompakte Bauweise erreicht?

Durch eine Neukonstruktion der internen Platinen, ein weiter eingelassenes Objektiv und eine optimierte Platzierung des Batteriefachs konnte die Größe erheblich reduziert werden. Gleichzeitig wurden Haptik und Design verbessert.

Welche Vorteile bietet der neue Dreistellungsregler?

Der Dreistellungsregler ermöglicht ein deutlich schnelleres und unkomplizierteres Hochfahren des Geräts im Vergleich zu früheren Modellen. Dies spart wertvolle Zeit in der Jagdpraxis und erhöht den Bedienkomfort.

Kann ich die Akkulaufzeit des Geräts verlängern?

Ja, standardmäßig wird ein 18500er Akku verwendet. Sie können jedoch den mitgelieferten längeren Batteriefachdeckel nutzen, um handelsübliche 18650er Akkus einzusetzen. Diese bieten 30 bis 40 Prozent mehr Laufzeit.

Ist das JSA Hoghunter Mini 635 für einfache Nutzung oder anspruchsvolle Technik gedacht?

Es bietet beides. Sie können es wie ein einfaches Zielgerät nutzen: anmachen, schießen, ausmachen. Gleichzeitig bietet es ein volles Infotainment-Paket mit Funktionen wie automatischer Videoaufnahme, falls Sie mehr technische Möglichkeiten wünschen.

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AttraTec Suhlengold NextGen – Lockmittel für Schwarzwild

AttraTec Suhlengold NextGen: Lohnt sich das Lockmittel wirklich?

Wer Schwarzwild im Wald gezielt bejagen will, kommt  meist am Malbaum nicht vorbei. Und wer einen guten Malbaum anlegen will, kommt an AttraTec Suhlengold kaum vorbei. Aber was steckt wirklich hinter dem Produkt – und hat die neue NextGen-Rezeptur tatsächlich etwas verbessert? Wir schauen uns das ehrlich an.

Was ist AttraTec Suhlengold überhaupt?

AttraTec Suhlengold ist ein bioaktives Lockmittel, das speziell für den Einsatz an Malbäumen entwickelt wurde. Die Grundlage ist Buchenholzteer – ein klassischer Stoff, den Schwarzwild instinktiv aufsucht, weil er den natürlichen Geruch von Schlamm und organischer Masse imitiert.

Das Problem mit reinem Buchenholzteer: Er stinkt. Nicht nur für die Nase des Jägers, sondern er hat auch einen so dominanten Eigengeruch, dass andere Lockstoffe kaum noch durchkommen. Genau da setzt die NextGen-Rezeptur an.

Was ist neu an der NextGen-Formel?

AttraTec hat die Rezeptur gezielt überarbeitet. Die wichtigsten Änderungen:

  • Der intensive Teergeruch wurde durch Zugabe von pflanzlichen Lockstoffen (u.a. (E)-Anethol) deutlich abgemildert
  • Die Kombination wirkt synergistisch – Teer und Pflanzenstoffe verstärken sich gegenseitig, anstatt zu konkurrieren
  • Die Viskosität wurde reduziert, sodass das Mittel sich zu über 99 % aus der Flasche entleeren lässt – kein Kleckern, kaum Verlust
  • Die Dosiertülle ermöglicht sauberes Auftragen direkt aus der Flasche, ohne dass Handschuhe verkleben

Für den Jäger im Revier bedeutet das: weniger Gestank an den Händen, sauberes Arbeiten, und trotzdem – oder gerade deshalb – bessere Lockwirkung.

Anwendung am Malbaum: So geht’s richtig

Der Einsatz ist denkbar einfach. Trotzdem gibt es ein paar Punkte, die den Unterschied machen:

  • 1. Den richtigen Baum wählen
    Alteingesessene Malbäume funktionieren am besten – Schwarzwild ist gewohnheitstreu. Fichte, Kiefer oder raue Laubbäume eignen sich gut, weil die Rinde das Mittel gut aufnimmt und länger hält.
  • 2. Auftragen auf Schulterhöhe des Wilds
    Ca. 60–90 cm über dem Boden, dort wo das Wild typischerweise reibt. Einfach direkt aus der Flasche auftragen – 30 bis 40 g pro Anwendung reichen aus.
  • 3. Intervall einhalten
    Je nach Witterung und Frequentierung alle 1 bis 6 Wochen nachauftragen. Bei Regen hält das Mittel durch seine Konsistenz erstaunlich gut – auch bei Frost bleibt es Präsent.

Wie viel reicht die 600 g-Flasche?

Ca. 15 AnwendungenBei 30–40 g pro Malbaum reicht eine 600-g-Flasche für mindestens 15 Malbäume – oder 15 Nachfüllungen an einem einzigen Standort. Bei einem Einsatz alle vier Wochen locker eine ganze Saison.

Das macht den Preis von 19,95 € sehr überschaubar. Wer rechnet: Das sind rund 1,30 € pro Anwendung.

AttraTec Suhlengold NextGen vs. klassischer Buchenholzteer

Kurze Antwort: Ja, für die meisten Jäger lohnt der Umstieg.

Klassischer Buchenholzteer

  • Günstig im Einkauf
  • Klebt stark
  • Extrem intensiver Eigengeruch
  • Bei Kälte kaum dosierbar
  • Hoher Rückstand in der Flasche

AttraTec Suhlengold NextGen

  • Sauber dosierbar
  • Mildere Duftnote bei starker Lockwirkung
  • Pflanzliche Lockstoffe zusätzlich
  • Auch bei Frost einsetzbar
  • Über 99 % entleerbar

Wer am Malbaum professionell arbeiten will, greift lieber zur optimierten Formel.

Für welches Wild funktioniert Suhlengold?

Primär für Schwarzwild – das ist die Hauptzielgruppe. Wildschweine reagieren stark auf die Kombination aus Teer und Pflanzenstoffen, weil sie sich instinktiv an Suhlen und Schlammbäder erinnert fühlen.

AttraTec gibt auch Rotwild als Zielgruppe an. Hirsche nutzen Malbäume ebenfalls zum Fegen und Reiben.

Wichtig: Landesjagdgesetze beachten

Der Einsatz von Lockmitteln ist in Deutschland nicht überall einheitlich geregelt. In einigen Bundesländern gibt es Einschränkungen für den Einsatz an Kirrungen oder zur direkten Bejagung. Vor dem Einsatz bitte das jeweilige Landesjagdgesetz prüfen. AttraTec Suhlengold ist als Lockmittel für Malbäume konzipiert – nicht als Kirrungsmittel.

Fazit: Klare Empfehlung für die Revierpraxis

Wer Schwarzwild im Revier halten will, Sollte die Wirkung von funktionierenden Malbäumen nicht unterschätzen. AttraTec Suhlengold NextGen ist ein sauber formuliertes, praxistaugliches Lockmittel, das den klassischen Buchenholzteer in jeder Hinsicht übertrifft: einfacher in der Handhabung, milder im Geruch, besser dosierbar – und durch die pflanzlichen Zusatzstoffe mit starker Lockwirkung.

Für 19,95 € und eine Reichweite von bis zu 15 Anwendungen gibt es kaum ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis im Bereich Schwarzwild-Lockmittel.

Jetzt im Jagdspezi-Shop verfügbar – sofort lieferbar

AttraTec Suhlengold NextGen kaufen →

⚠ Sicherheitshinweis
Das Produkt enthält Buchenholzteer und kann Haut- und Augenreizungen verursachen. Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen. Nicht in die Hände von Kindern. Schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

 

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Testbericht ThermTec Ventus 650L

Das ThermTec Ventus 650L: Ein multispektrales Fernglas im Praxistest

Als leidenschaftlicher Jäger wissen Sie, wie entscheidend das richtige Werkzeug im Revier ist. Es geht nicht nur um die Technik, sondern auch um die Verbindung zur Natur und das sichere Ansprechen von Wild. Heute nehmen wir das ThermTec Ventus 650L unter die Lupe, ein innovatives multispektrales Fernglas, das speziell für höchste Ansprüche entwickelt wurde. Wir teilen unsere ehrlichen Eindrücke aus dem intensiven Praxistest bei unterschiedlichen Wetterbedingungen. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten dieses binokulare Kraftpaket für Ihre Jagd bereithält und wie es Ihnen hilft, die passende Ausrüstung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

Ein Kraftpaket: Was das ThermTec Ventus 650L bietet

Das Ventus 650L ist das erste multispektrale Gerät aus dem Hause ThermTec und wurde mit viel Entwicklungsarbeit konzipiert. Es vereint mehrere Funktionen in einem binokularen Fernglas. Auf der rechten Seite finden Sie einen digitalen Kanal für ein gestochen scharfes Tag- und mit einem Bildstabilisator, sodass man auf weite Entfernung sauber ansprechen kann. Die linke Seite beherbergt den Thermalkanal, der Ihnen auch bei widrigen Bedingungen ein detailreiches Wärmebild liefert. Zusätzlich ist ein Laser Rangefinder in der Linse des Digitalkanals verbaut und ein Infrarotaufheller befindet sich auf der Rückseite. Mit diesem Gerät sind Sie für die schnelle Wildfindung, die präzise Entfernungsmessung und als Spektiversatz bestens ausgerüstet.

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Durchdachte Technik für jede Situation beim ThermTec Ventus 650L

Das Ventus ist in zwei Varianten erhältlich: das 635L, das Sie ebenfalls in unserem Online-Shop finden und das für kurze bis mittlere Distanzen geeignet sowie ideal für die Pirsch oder den Ansitz im Wald ist. Die zweite Variante ist das ThermTec Ventus 650L, das dank einer höheren Grundvergrößerung und verbesserter Detailerkennung seine Stärken auf mittleren bis hohen Entfernungen ausspielt.

Der digitale Kanal des Ventus 650L begeistert mit einem neuen SOS-Sensor und einer beeindruckenden 4K-Auflösung von 3536 x 3536 Pixeln. Das Ergebnis ist ein ultrascharfes Bild mit hervorragender Farbwiedergabe, das sich bis zu 16-fach zoomen lässt. So können Sie Rehwild bis etwa 200 Meter glasklar ansprechen.

Der Thermalkanal verfügt über einen 640 x 512-Sensor mit einem NETD-Wert von unter 15 mK. Dieser geringe Wert sorgt für eine exzellente Temperaturdifferenzerkennung, wodurch Sie selbst bei schlechten Witterungsbedingungen wie Nebel oder starkem Regen ein stabiles und detailreiches Wärmebild erhalten. Die Grundvergrößerung von 3,7-fach kann auf bis zu 14,8-fach erweitert werden. Ein besonderes Highlight ist die neue KI-Zoom-Pro-Funktion. Sie sorgt dafür, dass das Bild auch bei höheren Vergrößerungsstufen klar und scharf bleibt, sodass Details wie Pinsel oder Trophäe erkennbar sind.

Der integrierte Infrarotaufheller bietet zwei Wellenlängen: 850 nm für maximale Reichweite und 940 nm für empfindliches Wild im Nahbereich, welches die Wellenlänge nicht wahrnimmt. Bei Bedarf lässt sich der Aufheller unkompliziert entfernen.

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Intuitive Bedienung und exzellente Haptik des ThermTec Ventus 650L

Das Ventus 650L beeindruckt von Anfang an. Ein Dreistellungsregler schaltet das Gerät sicher ein, aus oder in den Standby-Modus. So entlädt sich der Akku nicht versehentlich. Jeder Kanal hat zudem eine eigene Fokussierwalze, sodass Sie bequem mit einer Hand fokussieren können. Zum Zoomen drehen Sie an einem zusätzlichen Rädchen. Dieses wechselt auch zwischen Wärmebild, Tages- und Nachtbild. Ein längerer Druck öffnet das intuitive Menü. Vier weitere Tasten steuern den Laserentfernungsmesser, Farbmodi, die automatische Kalibrierung und die Empfindlichkeit des Infrarotaufhellers. Nach wenigen Ansitzen geht die Bedienung schnell in Fleisch und Blut über.

Die Haptik des ThermTec Ventus 650L verdient eine klare Eins. Die Daumenmulden sorgen für ein ausgezeichnetes Griffgefühl, ähnlich dem bekannter hochwertiger Fernglashersteller. Das Gerät liegt kompakt und nicht zu schwer in der Hand, vergleichbar mit einem 8 x 56 Fernglas. Die Okulare und Dioptrien sind beidseitig individuell anpassbar. Das Gerät ist teilweise gummiert und bietet dadurch eine sehr hochwertige Haptik.

Praxistest und Akkukonzept

Unser Test des Ventus 650L erfolgte bei Tag und in der Nacht unter wechselnden Bedingungen, von klarem Wetter bis zu starkem Regen und Nebel. Die Bildqualität überzeugte uns im direkten Durchblick stets. Ein praktisches Feature ist dabei der Abstandssensor: Hängt das Gerät vor der Brust, wechselt es automatisch in den Standby-Modus. Wird es zum Ansprechen hochgenommen, ist es sofort einsatzbereit. Das spart Akkulaufzeit und erhöht den Komfort.

Das Akkukonzept setzt auf handelsübliche 18650-Akkus, die an vielen Orten erhältlich sind. Im Lieferumfang ist für Sie bereits ein zweiter Satz Akkus enthalten. Mit einer Füllung bietet das ThermTec Ventus 650L etwa drei bis vier Stunden Laufzeit und der Wechsel der zwei Akkus ist denkbar einfach und schnell erledigt.

Fazit zum ThermTec Ventus 650L: Ihre Entscheidung für die Praxis

Das ThermTec Ventus 650L ist ein durchdachtes und hochwertiges multispektrales Fernglas, das in der Praxis voll überzeugt. Die Kombination aus exzellenter Haptik, intuitiver Bedienung und detailreicher Bildqualität, besonders mit der KI-Zoom-Pro-Funktion, setzt Maßstäbe in seiner Klasse. Es mag nicht die Liga eines 1280er Sensors erreichen, doch im Bereich der 640er Sensoren zählt es für uns zu den absoluten Spitzenreitern. Das faire Preis-Leistungs-Verhältnis, mit einem UVP von 3699 Euro, macht es zu einer attraktiven Wahl für jeden Jäger, der ein zuverlässiges und vielseitiges Gerät sucht. Es wurde mit großer Sorgfalt entwickelt und ist ein echter Zugewinn für jedes Revier. Jetzt bei den Experten von Jagdspezi kaufen!

Häufige Fragen zum ThermTec Ventus 650L

Was bedeutet „multispektral“ beim ThermTec Ventus 650L?

Multispektral bedeutet, dass das Gerät verschiedene Spektren des Lichts nutzen kann. Das Ventus 650L kombiniert einen digitalen Kanal für Tag- und Nachtsicht mit einem Thermalkanal für Wärmebilder. Dies ermöglicht eine vielseitige Nutzung in nahezu allen Lichtverhältnissen und Jagdsituationen.

Welche Vorteile bietet der NETD-Wert unter 15 mK beim Thermalkanal?

Ein NETD-Wert unter 15 mK (Millikelvin) steht für eine sehr hohe Temperaturempfindlichkeit des Thermalsensors. Dies führt zu einer ausgezeichneten Erkennung geringster Temperaturunterschiede. Selbst bei schlechten Witterungsbedingungen wie Nebel oder Regen liefert das Gerät dadurch ein sehr stabiles und detailreiches Wärmebild.

Wie unterscheidet sich das Ventus 650L vom Ventus 635L?

Der Hauptunterschied liegt in der Objektivgröße und der damit verbundenen Leistungsfähigkeit. Das Ventus 635L mit einer 35-mm-Linse ist für kurze bis mittlere Distanzen optimiert. Das Ventus 650L mit einer 50-mm-Linse bietet eine höhere Grundvergrößerung und eine verbesserte Detailerkennung auf mittleren bis hohen Entfernungen, was es ideal für die Ansitzjagd für Feldjäger mit weiten Distanzen macht.

Wie lange hält der Akku des ThermTec Ventus 650L und welche Batterien werden verwendet?

Das ThermTec Ventus 650L verwendet zwei handelsübliche 18650 Akkus. Eine volle Ladung bietet eine Laufzeit von etwa drei bis vier Stunden. Ein zweiter Satz Akkus ist im Lieferumfang enthalten, was eine längere Einsatzbereitschaft im Revier sicherstellt.

Ist die Bedienung des Ventus 650L kompliziert?

Nein, die Bedienung ist intuitiv und durchdacht. Mit einem Dreistellungsregler, separaten Fokussierwalzen, einem Zoom-Rädchen und zusätzlichen Tasten sind alle wichtigen Funktionen schnell erreichbar. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase von ein bis zwei Ausgängen wird die Handhabung zur Selbstverständlichkeit.

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Testbericht ThermTec Hunt 650L

ThermTec Hunt 650L: Das Wärmebild-Vorsatzgerät im Praxistest

Liebe Jagdfreunde, als passionierter Jäger weiß ich, wie entscheidend die richtige Ausrüstung für den Erfolg im Revier ist. Heute tauchen wir gemeinsam in die Welt des ThermTec Hunt 650L Wärmebild-Vorsatzgerätes ein, einer beeindruckenden Weiterentwicklung der bereits bewährten Hunt-Serie. Dieses neue Modell verspricht, die Erfahrungen auf der Jagd noch präziser und komfortabler zu gestalten. Wir von Jagdspezi haben das Gerät ausgiebig in der Praxis getestet und teilen mit Ihnen unsere ehrlichen Eindrücke. Erfahren Sie, welche technischen Feinheiten das Hunt 650L besonders machen und wie es Sie bei Ihren jagdlichen Herausforderungen unterstützen kann. Finden Sie jetzt heraus, ob dieses innovative Gerät das passende Werkzeug für Ihr Revier ist und welche Vorteile es Ihnen bietet!

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Das ThermTec Hunt 650L vereint ein bewährtes Konzept mit cleveren Neuerungen

Die Hunt-Serie von ThermTec hat sich in der Jagdbranche schnell einen Namen gemacht. Modelle wie das Hunt 650 und das aktuelle Hunt 650 Pro gehören zu den meistverkauften Vorsatzgeräten am Markt. ThermTec betont dabei zu Recht, nicht das Rad neu erfunden, sondern Bewährtes weiterentwickelt zu haben. Die Stärken der Vorgänger finden sich auch im Hunt 650L wieder. Es ist eines der kompaktesten und leichtesten Geräte mit einer intuitiven Bedienung, einem praktischen Wechselakku-Konzept und einer beeindruckenden Bilddarstellung. Auch die faszinierende Präzisionswiederholgenauigkeit und das stimmige Verhältnis von Preis und Leistung überzeugen.

Mit dem Hunt 650L präsentiert ThermTec nun einen würdigen großen Bruder, der zusätzliche technische Feinheiten bietet. Insbesondere die Integration eines Laser Rangefinders setzt neue Maßstäbe für ein Wärmebildvorsatzgerät.

Präzise Distanzmessung mit dem integrierten Laser Rangefinder beim ThermTec Hunt 650L

Die wohl markanteste Neuerung des ThermTec Hunt 650L ist der integrierte Laser Rangefinder. Er ist stilvoll und elegant direkt im Gehäuse verbaut. Dies ist keine angebaute oder sichtbar in der Linse integrierte Lösung, sondern eine harmonisch versteckte Funktion. Für jeden Jäger, der bisher einen externen Entfernungsmesser vermisst hat, bietet dieses Feature enorme Sicherheit. Gerade im entscheidenden Moment vor dem Schuss können Sie sich schnell über die exakte Entfernung Gewissheit verschaffen. So können Sie eine klare Entscheidung treffen, ob die Distanz für den Schuss passt oder nicht. Für uns als Praktiker ist dieser Laser Rangefinder der größte Vorteil des neuen Gerätes.

Komfort und Schnelligkeit im Revier durch den Dreistellungsregler des ThermTec Hunt 650L

Gerade in der Nacht oder bei widrigen Bedingungen muss es schnell gehen und die Bedienung einfach sein. Das ThermTec Hunt 650L verfügt über einen praktischen Dreistellungsregler an der linken Geräteseite. Diese Handhabung war bereits bei früheren Wärmebildvorsatzgeräten beliebt und ist nun wieder verfügbar. Der Regler bietet Ihnen folgende Positionen:

  • Waagerechte Position: Das Gerät ist ausgeschaltet.
  • Schräg nach unten positioniert: Das Gerät befindet sich im Standby Modus.
  • Senkrecht stehend positioniert: Das Gerät ist aktiv und liefert sofort ein Bild.

Sie können das Gerät somit lautlos vom Standby in den Aktivmodus schalten, was im Revier einen riesigen Vorteil darstellt. Beim Verlassen des Autos stellen Sie es in den Standby und haben bei Bedarf sofort ein Bild. Wenn Sie Feierabend machen, schalten Sie es wieder in die waagerechte Position und das Gerät ist aus. Diese einfache und unkomplizierte Bedienung ist eine echte Bereicherung für den nächtlichen Einsatz.

Flexibilität dank digitalem Zoom und Ballistik-Kalkulator

Ein weiterer großer Vorteil des ThermTec Hunt 650L ist der digitale Zoom im Clip-On-Modus. Diese Funktion ermöglicht Ihnen, die Wärmesilhouette im letzten Moment vor der Schussabgabe nochmals deutlich zu vergrößern. So können Sie auch auf größeren Distanzen Details besser erkennen oder Kleinigkeiten wahrnehmen. Egal, ob Sie mit dreifacher oder sechsfacher Grundvergrößerung Ihrer Zieloptik jagen, der digitale Zoom verschafft Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Detailansprache.

Das Gerät bietet zudem einen Ballistik-Kalkulator. Nach dem Einpflegen aller ballistischen Daten soll der Monitor so verschoben werden können, dass der Haltepunkt automatisch dem Treffpunkt entspricht. Der Hersteller verspricht hier eine tadellose Funktion. Auch wenn wir diese Möglichkeit persönlich nicht umfassend getestet haben, vertrauen wir auf die Aussage des Herstellers.

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Unser Fazit zum ThermTec Hunt 650L

Das ThermTec Hunt 650L ist für uns ein faszinierendes Gesamtpaket. Die Kombination aus bewährten Stärken der Hunt-Serie und den innovativen Neuerungen wie dem integrierten Laser Rangefinder, dem praktischen Dreistellungsregler und dem digitalen Zoom macht es zu einer echten Bereicherung für die Jagd. Es bietet Jägern mehr Sicherheit, Komfort und Flexibilität im Revier. Nach ausgiebigen Praxiseinsätzen können wir das Gerät uneingeschränkt empfehlen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 3090 Euro. Doch wie Sie wissen, sind wir immer für ein Gespräch bereit. Kommen Sie gerne vorbei und testen Sie dieses beeindruckende Wärmebildvorsatzgerät selbst!

Häufige Fragen

Was sind die Hauptneuerungen des ThermTec Hunt 650L gegenüber den Vorgängern?

Die wichtigsten Neuerungen sind der fest integrierte Laser Rangefinder, der praktische Dreistellungsregler für die schnelle Bedienung sowie der digitale Zoom im Clip-On-Modus. Auch ein Ballistik-Kalkulator wurde hinzugefügt.

Wie funktioniert der Dreistellungsregler und welche Vorteile bietet er?

Der Regler bietet drei Positionen: Aus (waagerecht), Standby (schräg nach unten) und Aktiv (senkrecht). Er ermöglicht ein schnelles und lautloses Einschalten des Gerätes, was im nächtlichen Revierbetrieb von großem Vorteil ist.

Ist der Ballistik-Kalkulator ein Muss für jeden Jäger?

Der Ballistik-Kalkulator ist eine optionale Funktion, die nicht jeder Jäger unbedingt benötigt. Für bestimmte jagdliche Situationen oder persönliche Vorlieben kann er jedoch eine wertvolle Unterstützung darstellen, indem er den Haltepunkt automatisch anpasst.

Wie steht es um die Bildqualität des ThermTec Hunt 650L?

Die ThermTec Hunt-Serie ist für ihre exzellente Bilddarstellung bekannt. Das Hunt 650L setzt diese Tradition fort und bietet eine beeindruckende Detailerkennung.

Kann ich das ThermTec Hunt 650L vor dem Kauf testen?

Ja, wir laden Sie herzlich ein, uns in Bielefeld und Alsfeld zu besuchen. Dort können Sie das Hunt 650L sowie weitere Modelle und Hersteller in Ruhe testen und vergleichen. Unser Ziel ist, dass Sie das für Sie passende Gerät finden.

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Testbericht Pulsar Symbion LRF DXT50

Das Pulsar Symbion LRF DXT50: Multispektrales Binokular für höchste Jagdansprüche

Das Pulsar Symbion LRF DXT50 stellt eine echte Premiere dar. Dieses binokulare Multispektralgerät aus europäischer Fertigung vereint Wärmebild, Nachtsicht, Tagbild, einen IR-Aufheller sowie einen präzisen Laser-Entfernungsmesser in einem kompakten Gehäuse. Als passionierter Jäger wissen Sie, wie entscheidend klare Sicht und exakte Distanzmessung im Revier sind. Das Symbion LRF DXT50 bietet Ihnen einen nie dagewesenen Sehkomfort und eine technologische Ausstattung, die speziell für die anspruchsvolle Jagdpraxis entwickelt wurde. Erfahren Sie, wie dieses Gerät Ihre Jagderlebnisse revolutionieren kann, indem es Ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit maximale Sicherheit und Übersicht gewährt.

Ein Meisterwerk der multispektralen Technologie: das Pulsar Symbion LRF DXT50

Als Jäger suchen Sie nach Lösungen, die Ihnen in jeder jagdlichen Situation den entscheidenden Vorteil verschaffen. Das multispektrale Fernglas erfüllt diesen Wunsch in beeindruckender Weise. Es integriert alle relevanten Beobachtungstechnologien in einem einzigen Gerät. Sie erhalten ein Wärmebild für die schnelle Detektion, digitale Nachtsicht für die detaillierte Ansprache im Dunkeln und ein klares Tagbild für die Beobachtung bei Tageslicht. Zusätzlich sind ein leistungsstarker Infrarot-Aufheller und ein präziser Laser-Entfernungsmesser verbaut.

Das binokulare Design ist ein wahrer Segen für den Sehkomfort. Durch die Nutzung beider Augen erleben Sie eine deutlich entspanntere Beobachtung, selbst über längere Zeiträume. Dies ermöglicht Ihnen, sich voll und ganz auf das Geschehen im Revier zu konzentrieren.

Detaillierte Einblicke ins Pulsar Symbion LRF DXT50: Wärmebild und Digitalkanäle

Der Wärmebildkanal des Fernglases überzeugt mit einer hohen Auflösung von 1280×1024 Pixeln. Das Ergebnis ist ein Bild, das nicht nur klar, sondern geradezu kinoreif wirkt. Mit einer zweifachen Grundvergrößerung und einem riesigen Sehfeld behalten Sie stets den Überblick. Wärmesilhouetten lassen sich schnell auffinden. Für die Feld- oder Bergjagd können Sie die Vergrößerung digital auf bis zu 24-fach steigern, um auch auf weite Distanzen Details zu erkennen.

Der digitale Kanal bietet Ihnen eine hervorragende Tages- und Nachtsicht. Unterstützt durch einen 905 nm Infrarot-Aufheller ist eine präzise Erkennung und Ansprache bis zu 140 m möglich. Im Tagbildmodus können Sie Rehwild sogar auf über 300 m einwandfrei erkennen und ansprechen. Die Grundvergrößerung des Digitalkanals liegt bei 6,5-fach und lässt sich digital auf bis zu 22-fach erweitern. Dies gibt Ihnen die nötige Flexibilität für verschiedene Beobachtungsszenarien.

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Präzision auf Distanz: Der integrierte Laser-Entfernungsmesser im Pulsar Symbion LRF DXT50

Die sichere Einschätzung von Distanzen ist ein Kernaspekt der erfolgreichen Jagd. Der im DXT50 verbaute Laser-Entfernungsmesser liefert Ihnen hierfür die notwendige Sicherheit. Er misst Entfernungen präzise bis zu 1500 m. Diese exakten Werte geben Ihnen die Gewissheit, die Sie für einen waidgerechten Schuss oder die genaue Beobachtung benötigen. Sie können sich voll auf die Messung verlassen, ohne Unsicherheiten bei der Distanzabschätzung.

Intuitive Bedienung und durchdachte Funktionen LRF DXT50

Das Symbion LRF DXT50 glänzt nicht nur durch seine technischen Daten, sondern auch durch eine durchdachte Handhabung. Ein praktischer Dreistellungsregler ermöglicht das gezielte An-, Standby oder Ausschalten des Geräts. So wird ein versehentlicher Akkuverbrauch zuverlässig verhindert.

Ein integrierter Neigungssensor trägt ebenfalls zur Effizienz bei. Sobald Sie das Gerät nicht aktiv nutzen und es beispielsweise vor der Brust hängen lassen oder auf der Kanzel ablegen, wechselt es automatisch in den Standby Modus. Nehmen Sie es wieder in die Hand, ist das Bild sofort wieder aktiv. Auch dies spart wertvolle Akkuleistung.

Die Bedienung der Schärfeeinstellung ist hervorragend gelöst. Zwei separate Fokussierwalzen, eine für den Wärmebildkanal und eine für den digitalen Kanal, ermöglichen eine unabhängige Scharfstellung. Das bedeutet, dass Sie beim Wechsel zwischen den Modi immer sofort ein scharfes Bild haben. Ein stufenloses Zoomrädchen oben am Gerät erlaubt Ihnen zudem, die Vergrößerung exakt an die gewünschte Distanz anzupassen. Sie sind nicht an feste Stufen gebunden, sondern können fließend zoomen.

Ein weiteres nützliches Element ist das Schiebeelement für den Infrarot-Aufheller. Damit können Sie zwischen einer breiten Ausleuchtung für mehr Übersicht und einer gebündelten Reichweitenerhöhung wählen. Auch wenn die Anzahl der Knöpfe auf den ersten Blick umfangreich erscheint, werden Sie feststellen, dass die Bedienung schnell in Fleisch und Blut übergeht. Die wichtigsten Funktionen sind intuitiv über vier Tasten außen erreichbar. Die Menüführung erfolgt über innenliegende Tasten.

Die Okulare selbst sind individuell einstellbar, sowohl in Bezug auf den Augenabstand als auch auf den Dioptrienausgleich. Dadurch ist das Gerät für jeden Nutzer optimal anpassbar. Robuste, geräuschlose Objektivklappen schützen die Optik und stören nicht im Revier.

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Kompakte Bauweise und überzeugende Haptik des Pulsar Symbion LRF DXT50

Das LRF DXT50 überrascht in seiner Leistungsklasse mit einer bemerkenswert kompakten Bauweise. Es liegt angenehm und ausgewogen in der Hand, ohne klobig oder schwer zu wirken. Die hochwertige Verarbeitung und die Materialwahl vermitteln ein Gefühl von Robustheit und Wertigkeit. Es fühlt sich nicht nach Plastik an, sondern nach einem durchdachten Premiumprodukt, das für den rauen Jagdalltag konzipiert ist.

Energieversorgung und Modellvarianten des Pulsar Symbion LRF DXT50

Für eine zuverlässige Energieversorgung sorgt der bewährte APS5-Akku. Im Lieferumfang sind direkt zwei Akkus enthalten, sodass Sie stets einen geladenen Ersatz zur Hand haben. Der Akkuwechsel ist denkbar einfach und lässt sich auch im Dunkeln problemlos bewerkstelligen.

Das Pulsar Symbion LRF DXT50 ist in zwei Varianten erhältlich, die sich im Wärmebildsensor unterscheiden. Sie können zwischen einem Modell mit 1280er-Sensor oder einem mit 640er-Sensor wählen. Abgesehen vom Sensor sind alle weiteren Ausstattungsmerkmale und Funktionen identisch. Dies ermöglicht Ihnen, die für Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget passende Variante auszuwählen.

Fazit: Das Pulsar Symbion LRF DXT50 ist eine Empfehlung für anspruchsvolle Jäger

Der Pulsar Symbion LRF DXT50 ist eine echte Innovation auf dem Markt der Beobachtungsgeräte. Seine Kombination aus multispektraler Technologie, binokularem Komfort und durchdachter Bedienung macht es zu einem herausragenden Begleiter für jede Jagd. Die hohe Bildqualität, die präzise Distanzmessung und die flexible Anpassbarkeit überzeugen auf ganzer Linie.

Trotz seines Preises bietet das Gerät ein unschlagbares Gesamtpaket in dieser Premiumkategorie. Die kompakte Bauweise und die hochwertige Ausstattung sind in diesem Preissegment unseres Wissens nach einzigartig. Wir können dieses Modell mit Überzeugung weiterempfehlen.

Um sich selbst ein Bild zu machen und das Gerät direkt zu testen, laden wir Sie herzlich ein. Besuchen Sie uns an unseren Standorten in Bielefeld und Alsfeld. Dort haben Sie die Möglichkeit, das Pulsar Symbion LRF DXT50 ausführlich zu vergleichen und sich von unseren Experten beraten zu lassen.

Häufige Fragen zum Pulsar Symbion LRF DXT50

Was bedeutet „multispektral“ beim Pulsar Symbion LRF DXT50?

Multispektral bedeutet, dass das Gerät verschiedene Beobachtungstechnologien in einem Gehäuse vereint. Es bietet Wärmebild für die Detektion sowie digitale Nachtsicht und Tagbild für die Detailerkennung. Zudem sind ein IR-Aufheller und ein Laser-Entfernungsmesser integriert.

Welche Vorteile bietet die binokulare Bauweise?

Die binokulare Bauweise ermöglicht eine Beobachtung mit beiden Augen. Dies führt zu einem deutlich höheren Sehkomfort. Längere Beobachtungszeiten bringen also geringere Ermüdungserscheinungen mit sich. Sie behalten so besser den Überblick über Ihr Revier.

Wie präzise ist der Laser-Entfernungsmesser im Symbion LRF DXT50?

Der integrierte Laser-Entfernungsmesser misst Distanzen hochpräzise bis zu 1500 m. Diese genauen Werte sind essenziell für eine waidgerechte Jagd. Sie erhalten dadurch eine verlässliche Sicherheit bei der Distanzabschätzung.

Welche Vergrößerungen sind mit dem Gerät möglich?

Der Wärmebildkanal bietet eine 2-fach Grundvergrößerung, die bis 24-fach digital gezoomt werden kann. Der digitale Kanal hat eine 6,5-fach Grundvergrößerung, die auf bis zu 22-fach digital erweitert werden kann. Das stufenlose Zoomrädchen erlaubt eine flexible Anpassung.

Welche Akkulaufzeit kann ich erwarten und sind Ersatzakkus im Lieferumfang?

Das Gerät verwendet den bewährten APS5-Akku. Im Lieferumfang sind standardmäßig zwei dieser Akkus enthalten. Dies stellt sicher, dass Sie immer einen Ersatzakku zur Verfügung haben. Ein schneller Wechsel ist jederzeit möglich.

KategorienJagdspezi Beiträge Testberichte

Testbericht Hikmicro Habrok 4K HQ35L

Das Hikmicro Habrok 4K HQ35L: Ihr perfekter Allrounder für die Jagd

Liebe Jagdfreunde, als passionierter Jäger freue ich mich, Ihnen heute das neue Hikmicro Habrok 4K HQ35L vorzustellen. Ich verwende das Gerät schon seit etwa einem Jahr, dementsprechend kann ich Ihnen versichern: Dieses multispektrale Fernglas trifft voll ins Schwarze. Es vereint modernste Wärmebildtechnologie, einen hochauflösenden 4K-Tag-und Nachtsichtkanal, einen flexiblen Infrarot-Aufheller und einen präzisen Laser-Rangefinder in einem kompakten, leichten Gehäuse. Dieses Gerät ist nicht nur ein technisches Meisterwerk, sondern ein durchdachter Partner, der Ihnen in jeder jagdlichen Situation die entscheidenden Vorteile bietet und sich als wahrer Allrounder erweist. Jetzt mehr erfahren!

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Ein multispektrales Fernglas für höchste Ansprüche

Die Habrok-Serie hat sich bereits einen Namen gemacht. Mit dem Modell 4K HQ35L erleben Sie nun eine konsequente Weiterentwicklung. Was dieses binokulare Gerät besonders auszeichnet, ist der herausragende Sehkomfort, den es bietet. Alle Funktionen, die Sie sich in unterschiedlichen jagdlichen Situationen wünschen könnten, sind hier in einem einzigen, handlichen und leichten Gerät vereint. Es liegt wie ein normales Fernglas in der Hand und lässt sich spielend leicht bedienen. Die Fusion aus verschiedenen Technologien macht es zu einem unverzichtbaren Begleiter.

Die Fusion zweier Premium-Welten im Hikmicro Habrok 4K HQ35L

Der Hersteller Hikmicro hat bei diesem Modell das Beste aus zwei beliebten Vorgängerversionen zusammengeführt. Bisher gab es das Habrok 4K mit einem hervorragenden Tag- und Nachtsichtsensor, jedoch mit begrenzter Wärmebildleistung. Auf der anderen Seite stand das Modell mit einem Premium-Wärmebildsensor, aber einem weniger leistungsfähigen Tag- und Nachtsichtkanal. Das neue Hikmicro Habrok 4K HQ35L vereint nun das Beste beider Welten:

  • Den hochauflösenden 4K-Sensor für den Tag und Nachtsichtbereich.
  • Den leistungsstarken 640 x 512 Wärmebildsensor.

Diese Kombination bietet Ihnen eine unübertroffene Flexibilität und Leistung für Ihre Ansprechsicherheit in jeder Lage.

Detailreiche Leistung in jedem Kanal des Habrok 4K HQ35L

Der Wärmebildkanal: Schnelles Auffinden

Mit dem integrierten Wärmebildsensor im 4K HQ35L finden Sie Ihr Wild sofort, egal ob am Tag, in der Dämmerung oder bei Nacht. Eine Grundvergrößerung von 3-fach bietet Ihnen ein sehr schönes und großes Seefeld. Sie können Wild bis zu einer Distanz von etwa 500 bis 600 m in seiner Wildart sicher ansprechen.

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Der 4K-Tag- und Nachtsichtkanal: Präzise Ansprache

Für die detailreiche Ansprache kommt der 4K-Tagbildsensor zum Einsatz. Er arbeitet mit einer Grundvergrößerung von 5,5 und ermöglicht es Ihnen, bis zu 11 oder sogar 22-fach zu vergrößern. Eine besondere Raffinesse ist der Bildstabilisator, der bei der 22-fachen Vergrößerung einsetzt. So können Sie selbst auf 300 m Entfernung noch kleinste Details präzise erkennen und ansprechen. Im Nachtsichtbereich können Sie mit diesem Kanal auf etwa 180 bis 200 m detailreich agieren.

Flexibler Infrarot-Aufheller und Laser-Rangefinder beim 4K HQ35L

Ein weiteres Highlight ist der erstmals wechselbare Infrarot-Aufheller. Je nach Situation können Sie wählen:

  • 850 nm Wellenlänge: Für maximale Distanz und Reichweite.
  • 940 nm Wellenlänge: Für absolut wildsicheres Agieren.

Zudem gibt Ihnen der integrierte Laser-Rangefinder die höchste Sicherheit bei der Entfernungsbestimmung. Sie wissen stets präzise, auf welche Distanz Sie ansprechen.

Durchdachte Funktionen beim Hikmicro Habrok 4K HQ35L für die Praxis

Hikmicro hat bei diesem Modell auch an die praktischen Aspekte gedacht. Neben dem fest integrierten Bildstabilisator, der auch bei älteren Geräten nach dem letzten Softwareupdate verfügbar ist, gibt es weitere nützliche Funktionen:

  • Drei Helligkeitsstufen: Schnell zugänglich über die mittlere Taste für Tag, Dämmerung und Nacht.
  • Individuelle Kanalauswahl: Speichern Sie Ihre bevorzugten Farbmodi im Menü, um schnell zwischen ihnen zu wechseln.

Die Stromversorgung erfolgt über handelsübliche 18650-Akkus, die einfach an der Unterseite eingesetzt werden. Fokus, Augenabstand und Dioptrieneinstellungen sind individuell anpassbar. So haben Sie stets den optimalen Überblick.

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Unser Fazit zum Hikmicro Habrok 4K HQ35L: Ein Gerät für alle Fälle

Das Hikmicro Habrok 4K HQ35L ist für mich persönlich der Inbegriff des perfekten Allrounders. Es bietet Ihnen mit viel Überblick eine hochwertige Bildqualität im Wärmebildkanal, die eine sofortige Erkennung und teilweise Ansprache ermöglicht. Die absolute Sicherheit bei der Detailansprache gewinnen Sie über den Tag- wie auch über den Nachtsichtkanal. Der anpassungsfähige Infrarot-Aufheller und der präzise Laser-Rangefinder runden das Gesamtpaket ab. Dieses Gerät ist absolut empfehlenswert und wird Sie in jeder jagdlichen Situation optimal unterstützen.

Häufige Fragen zum Hikmicro Habrok 4K HQ35L

Was bedeutet „multispektrales Fernglas“ beim Hikmicro Habrok 4K HQ35L?

Ein multispektrales Fernglas wie das Hikmicro Habrok 4K HQ35L vereint mehrere Bildgebungstechnologien in einem Gerät. Es kombiniert einen Wärmebildsensor, einen digitalen Tag- und Nachtsichtsensor, einen Infrarot-Aufheller und einen Laser-Rangefinder. Dies ermöglicht eine vielseitige Nutzung für unterschiedliche jagdliche Anforderungen.

Welche Vorteile bietet der 4K-Tag- und Nachtsichtsensor in diesem Modell?

Der 4K-Tag- und Nachtsichtsensor liefert eine extrem hohe Bildauflösung. Er ermöglicht eine detailreiche Ansprache des Wildes auf größeren Distanzen. Mit einer Grundvergrößerung von 5,5 und der Möglichkeit, bis zu 22-fach zu zoomen, unterstützt durch einen Bildstabilisator, können Sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen präzise beobachten.

Kann ich den Infrarot-Aufheller des Hikmicro Habrok 4K HQ35L wechseln?

Ja, ein besonderes Merkmal dieses Modells ist der wechselbare Infrarot-Aufheller. Sie können zwischen einer 850 nm Wellenlänge für maximale Reichweite oder einer 940 nm Wellenlänge für eine absolut wildsichere Beobachtung wählen. Diese Flexibilität erlaubt eine optimale Anpassung an jede Jagdsituation.

Ist ein Bildstabilisator im Hikmicro Habrok 4K HQ35L integriert?

Ja, das Hikmicro Habrok 4K HQ35L verfügt über einen integrierten Bildstabilisator. Dieser aktiviert sich insbesondere bei höheren Vergrößerungen, etwa bei 22-fach, und sorgt für ein ruhiges, verwacklungsfreies Bild. So können Sie auch auf weiten Distanzen Details präzise erkennen.

Welche Art von Batterien benötigt das Hikmicro Habrok 4K HQ35L?

Das Hikmicro Habrok 4K HQ35L wird mit handelsüblichen 18650-Akkus betrieben. Diese können einfach an der Unterseite des Gerätes eingesetzt werden. So wird eine unkomplizierte und zuverlässige Stromversorgung während Ihrer Jagdausflüge gewährleistet.

KategorienTestberichte

Testbericht InfiRay Xeye CL42

Praxisbericht von einem Wärmebildvorsatzgerät in Kombination mit einer Drückjagd-Optik.

Das Xeye CL42

Smart, leistungsstark und das zu einem genialen Preis.
Dieses Mal habe ich das Infiray Xeye CL42 getestet. In Kombination mit einem Minox Allrounder 1-5×24.
Wieso ich ein 1-5×24 gewählt habe?
Die Technik macht es möglich, weg von großen schweren Gläsern zu kommen.
Da ich mit der Wärmebildtechnik ausschließlich Sauen bei Nacht bejage, ist dies für mich mein Mittel der Wahl.
Das kleine Drückjagdzielfernrohr hat jedoch nicht nur den Vorteil der Gewichtseinsparung, auch die Bedienelemente des Xeye CL42 sind einfacher zu erreichen.
Kurze Fakten zum Gerät
  • Kleines kompaktes jedoch leistungsstarkes Gerät
  • Intuitive Bedienung
  • Keine unnötig vielen Knöpfe
  • Lediglich 3 Bedienknöpfe auf der Oberseite des Gerätes
Durch kurzes bzw. längeres Drücken gelangt man zu den jeweiligen Optionen bzw. ins Menü. Die einzelnen Funktionen der Knöpfe sind übersichtlich im Handbuch dargestellt.
Auch die Treffpunktkorrektur lässt sich so durch drücken von 2 Knöpfen einfach öffnen und durchführen.
Bereits nach wenigen Minuten kommt man mit dem Gerät super klar. Das Handling ist quasi absolut simpel.
Das scharf stellen per „Drehring“ welcher vorn am Gerät angebracht ist, war anfangs etwas schwergängig. Deswegen habe ich diesen einfach ein paar mal im unmontierten Zustand bewegt. So ist das „Problem“ im Handumdrehen gelöst. Diese Kritik ist jedoch „nörgeln“ auf hohem Niveau.
Nach dem ich mit dem Gerät vertraut war, ging es ins Revier. Auf 100m habe ich ein Thermopad auf die Scheibe geklebt, das Gerät ausgerichtet und geschossen.
Der erste Schuss saß sofort auf dem Pad, jedoch am unteren Rand. Aus diesem Grund habe ich ein Click nach oben korrigiert und weitere 2 Schuss abgegeben.
Diese saßen für mich jagdlich absolut passend.
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(Nach dem ersten Schuss neues Pad aufgeklebt sowie den ersten Schuss abgeklebt)
Nach dem ich nun mit der Handhabe vertraut war und die Waffe in Kombination mit dem Gerät schießt, habe ich ein kleines Klebepflaster über Gerät und Zielfernrohr geklebt und dann vorsichtig durchtrennt. Somit habe ich auch wenn ich das Gerät demontiere immer die selbe Klemmposition des Geräts und umgehe somit die Schussabweichung, welche durch schiefes montieren des Xeye CL42 entstehen kann.
Jagdlicher Alltag
Am selben Abend ging es dann auch direkt raus ins Revier. Auf einer Waldwiese fand ich gegen 2 Uhr eine Rotte Überläufer. Nach einer kurzen Pirsch war ich nah genug ran. Schnell war klar, kein führendes Stück. Über den Schießstock trug ich den Schuss auf ca 60m an. Der Schuss saß sauber in der Kammer und das Stück verendete nach ca 10m Flucht auf der Wiese.
Überrascht hat mich das saubere klare Bild. Die Details waren super zu erkennen und ein sicherer Schuss möglich.
Mit welcher Farbpalette und Helligkeit man schießt, muss man für sich selbst herausfinden. Hier hat wohl jeder eine andere Vorliebe. Ich nutze gerne eine etwas niedrigere Helligkeitsstufe sowie die Einstellung White Hot.
Der erste Ausgang war also ein voller Erfolg.
Ein paar Tage später schickte mir die Kamera 21 Uhr Bilder von acht Überläufern auf der Kirrung. Da ich direkt im Revier wohne, war ich ca 10 min später vor Ort.
Sofort war klar, acht männliche Stücke. Ich suchte mir das kleinste Stück heraus, konnte jedoch nicht schießen. Im Zielfernrohr erkannte ich, dass ein Buchenast in der Flugbahn des Geschosses hing. Also positionierte ich mich noch einmal neu und der Schuss brach. Der 40 kg schwere Überläufer lag im Knall.
Was ich damit sagen möchte, der Mythos das man mit dem Wärmebildvorsatz keine Hindernisse in der Flugbahn erkennt, hält sich hartnäckig. Ich persönlich kann diesen jedoch nicht bestätigen. Ich persönlich bin noch nie in Versuchung gekommen, einen Schuss abzugeben, wo es die Vegetation nicht zulässt.

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Nach den beiden Stücken folgten noch viele weitere Ansitze und auch noch einige weitere Sauen.
Was mir persönlich auch sehr positiv aufgefallen ist, nach dem Schuss findet man sowohl das beschossene Stück als auch den Rest der Rotte bedeutend schneller. Somit ergibt sich gegebenenfalls noch eine zweite Chance auf einen weiteren Schuss. Mit einem Nachtsichtvorsatz finde ich es bedeutend schwieriger, das Stück oder die Rotte im Auge zu behalten.
Fazit:
Ich bin von dem Gerät absolut begeistert. Die Kombination aus Leistung, Kompaktheit und Preis ist für mich fast unschlagbar.
Auch die Treffpunktgenauigkeit ist für mich ein großer Aspekt. Auch hier hat mich das Gerät noch nie im Stich gelassen. Ich persönlich lasse das Gerät dauerhaft auf meinem Zielfernrohr, da ich diese Kombination ausschließlich für die Schwarzwildjagd nutze. Ich habe jedoch den Versuch gemacht und habe das Gerät abgenommen und neu montiert. Auch hier hat der Schuss dort gesessen, wo er sollte.
Wirkliche Kritikpunkte finde ich kaum. Auch das in Foren oft angesprochene Batterie fressen kann ich nicht bestätigen. Ich mache das Wild mit meinem Wärmebildhandgerät aus und schalte das Vorsatzgerät erst kurz vor dem Schuss an. Nach dem Schuss schalte ich es wieder aus. Dadurch ist der Batterieverbrauch extrem gering.
Die Bildqualität überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. Wie bereits erwähnt, ging anfangs jedoch der Fokussierring etwas schwerfällig. Dieses kleine Manko legte sich jedoch sehr schnell.
Ich spreche eine absolute Kaufempfehlung aus.
Ich möchte das Gerät nicht mehr missen. Sicher gibt es Geräte die noch eine bessere Bildqualität vorweisen. Jedoch habe ich auch die anderen Aspekte welche ich genannt habe im Kopf.
Das Verhältnis aus Preis und dem was man bekommt ist einfach genial.
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KategorienTestberichte

Testbericht vom InfiRay Xeye CH50 Vorsatzgerät

Neulich rief mich Frank von der Firma Jagdspezi an, ob ich nicht das InfiRay Xeye CH50 Vorsatzgerät im Revier testen möchte, um Ihm meine neutrale Meinung zu diesem Gerät zu geben.

Das traf sich gut, weil wir passend am kommenden Wochenende ins Hunsrückrevier nahe Kastellaun fahren wollten, um den Sauen auf die Schwarte zu rücken.

Ich habe natürlich sofort zugesagt und zwei Tage später war es so weit, Frank hatte mir das Paket geschnürt und sofort zugesendet.

Das Xeye CH50 ist für die meisten Zielfernrohre konzipiert, es unterstützt die 2- und 4-fache digitale Vergrößerung des Bildes, ohne die Zielgenauigkeit zu beeinträchtigen, wenn sie an der Tagesoptik montiert ist. Es ist klein, handlich, ohne viel Schnickschnack und es hat eine Fernbedienung, was das Handling noch einfacher macht.

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Auf meiner Sauer 80, Kaliber 7×64, habe ich das variable Glas von DDoptics das Nachtfalke V6 2,5 – 16×42. Das CH50 passte dank dem SmartClip–Adapter sofort auf das Glas.

Dies hat den Vorteil, dass mit der vorhandenen Tagesoptik geschossen werden kann, einschließlich des vorhandenen Absehens und dem eingestellten Augenabstand. Mit dem CH50 Vorsatzgerät kann ich sogar ohne weiteres die variable Vergrößerung des ZF nutzen.

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Auf geht’s. Nach dreistündiger Fahrt endlich an der Hütte angekommen, erwartete uns schon der Jagdaufseher mit der Nachricht, dass die Schweine im Weizen wären.

Also ging es sofort raus ins Revier für die ersten Testschüsse. In 100m auf einer Scheibe ein Wärmepflaster angebracht, kleinste Vergrößerung gewählt (2,5-fach). Eine Nullstellung ist nicht notwendig. Das CH50 mit dem Klemmadapter einfach auf die Tagesoptik montieren und schon kann‘s losgehen

Der erste Schuss saß schon mal recht passabel im Pad. Neues Pad aufgeklebt und danach 3 Schuss in Folge abgegeben. Das Trefferbild konnte sich ohne weiteres sehen lassen. Was will man mehr.

Da ich im Hunsrück überwiegend auf Schwarzwild jage, ging es in der Dämmerung raus ins Revier. Das CH50 war schon auf dem ZF montiert, Akkus waren aufgeladen, etwas Proviant verstaut, Zielstock gepackt und ab gings. Nach kurzer Fahrt querte vor uns eine kleine Rotte den Feldweg zwischen einem Raps- und einem Weizenfeld, um sich dort niederzulassen. Leise raus aus dem Wagen, Waffe durchladen und vorsichtig ans Feld heranpirschen. Dank der schnurlosen Fernbedienung entfiel das Herumtasten am Gerät und ich konnte es aus der Tasche heraus einschalten. Bereits nach wenigen Minuten gewöhnt man sich an die Bedienung und kommt mit dem Gerät super klar. Das Handling ist absolut einfach.

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Auf einer Treckerspur im Weizen haben wir die Rotte auf 80 m ausgemacht. Nach kurzem ansprechen war klar, keine führenden Bachen dabei und ich ließ die Kugel fliegen.

Dank dem Ultraklar-Modus konnte ich genau sehen wo die Kugel abgekommen war und die Sau nach kurzer Flucht lag. Auch die übrige Rotte konnte ich weiterhin gut in der Optik sehen, aber zu einem zweiten Schuss reichte es nicht mehr, weil der Bewuchs es nicht zuließ .

Der Schuss saß sauber in der Kammer und der Überläufer verendete nach ca. 10m Flucht auf einer angrenzenden Wiese.

Nachdem ich den Überläufer versorgt hatte, pirschte ich noch an einem kleinen Waldstück entlang. Auf einem unserer Wildäsungsflächen standen mehrere Stücke Schwarzwild. Entfernung ca. 100 m. Bodennebel zog auf, war es doch die letzten Tage sehr warm gewesen, dazu etwas Landregen und schon standen die Sauen im Nebel. Ich dachte schon ans Abbrechen, aber ein Blick durch mein Glas ließ mich verharren. Was war das? Wo war der Nebel? Ich hatte ein klares Bild von der Schneise vor mir, keinerlei Eintrübung, aber eine Rotte Sauen gut sichtbar. Also langsam etwas näher ran, ab und zu ein Blick durch die Optik und die brechenden Sauen waren ganz klar vor mir im Glas zu sehen. Wiederum angestrichen und angesprochen, alles passte, doch halt… was war das? Ein kleiner Zweig war sichtbar im Glas und hätte sicher Probleme bereitet, wenn ich abgedrückt hätte. Also 10 m weiter gepirscht und nun hatte ich ein freies Sicht- und Schussfeld. Kein tragendes oder führendes Stück dabei und so konnte ich ein zweites Mal fliegen lassen. Ganz klarer Kugelschlag war zu hören, aber auch dank dem CH50 im Nebel gut zu sehen.

Die Sau lag im Feuer auf 80 m. Der Schuss hatte die Kammer voll getroffen.

Zwei Stücke Schwarzwild an einem Abend fand ich schon enorm. So konnte es weiter gehen.

Da man mir das erweiterte Batteriefach nebst 2 Ersatzakkus mitgeschickt hatte, hätte ich bis zu 7 Std weiter pirschen können.

 

 

DSC04605 scaledFazit:

Die Anschaffung des CH50 lohnt sich auf jeden Fall für jeden passionierten Schwarzwildjäger. So ein gestochen scharfes Bild selbst bei Nebel kannte ich bis dato nicht. Ich bin von dem Gerät absolut begeistert. Die Kombination aus Leistung, Kompaktheit und Preis ist für mich fast unschlagbar. Auch der Stromverbrauch hielt sich dank der Erweiterung in Grenzen.

Gruß und Waidmannsheil vom Sebastian aus Wesel

 

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Testbericht Westerwald LEM 35 von Professor Optiken

Da ich vor kurzem Geburtstag hatte, schenkte mir mein Mann das Westerwald LEM 35 Handgerät von Professor Optiken.

Ich wollte schon immer ein Wärmebildgerät haben, aber die meisten Geräte

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waren für meine Begriffe doch sehr klobig und schwer. Da hatte mein Mann das LEM 35 beim Jagdspezi in Alsfeld/Hessen gesehen und es für mich gekauft.

Nach dem Auspacken war ich vom Anblick schon sehr überrascht. Es liegt sehr gut in meinen Händen und zu schwer ist es auch nicht.

 

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Vier Knöpfe machen es zudem sehr bedienerfreundlich. Ich brannte darauf ins Revier zu fahren, um es gleich zu testen. Am Abend war es dann so weit. Wir fuhren raus und ich setzte mich auf eine Kanzel an einem großen Windbruch. Da das Gerät mehrere Farbmodi besitzt, ist für jeden Nutzer bestimmt etwas dabei. Die Abenddämmerung brach an und das erste Schmalreh betrat den Windbruch, gefolgt von einem guten Bock. Wir wollten aber an diesem Abend auf Schwarzwild jagen und somit blieb der Finger erstmal grade. Nachdem ich die einzelnen Modi mal durchgetestet hatte, habe ich mich für Weiß entschieden, kann man damit doch jedes Detail genaustens erkennen. Aber das liegt im Auge des Betrachters. Mit dem integrierten Entfernungsmesser konnte ich exakt die Entfernung messen. Das Schmalreh stand 45m von mir entfernt und der Bock 95m. Beide konnte ich mit dem Lem 35 fotografieren, aber auch in einem kleinen Video festhalten, da das Gerät mit einem Speicher ausgestattet ist. Dank der Wifi Funktion konnte ich die Bilder direkt auf meinem Smartphone speichern und sie via Messenger an meinen Mann schicken, der auch im Revier unterwegs war.

Das Gerät verfügt unter anderem auch über eine Bild in Bild Funktion. Somit konnte ich im ersten Bild den Bock und im zweiten Bild das Schmalreh zeitgleich beobachten.

Plötzlich wurde das Rehwild nervös und sprang ab. Schwarzwild kam aus der Dickung.

Mit dem Gerät konnte man klar erkennen, dass die Leitbache und einige a

 

waermebildhandgeraetjagdspezi.de  scaledndere Schweine tragend waren. Klar und deutlich konnte man die pralle Milchleiste sehen.

Also hieß es auch hier erstmal abwarten. Kurze Zeit später kamen wieder ein Paar Schweine auf den Windbruch, hier konnte man dank dem Gerät klar erkennen, dass es Überläufer waren. Gewehr laden, in Anschlag bringen, noch mal einen kurzen Blick durchs LEM 35 und der Schuss war draußen. Ein Überläufer lag im Knall auf 70m. Die restliche Rotte stand ca. 122m entfernt und sicherte in alle Richtungen.

Doch sie waren jetzt übervorsichtig und sprangen letztendlich ab.lem35jagdspetzi.dewaermebildprofessor scaled

Es war ein erfolgreicher Ansitz, ein Überläufer auf der Strecke und das LEM 35 zur Beobachtung dabei. Ich muss sagen. Für den Preis ist das ein Gerät, was seines Gleichen sucht, einfach in der Bedienung, super im Handling. Was will Frau mehr!?!

 

Lieben Gruß aus dem Taunus

KategorienJagdspezi Beiträge Testberichte

Testbericht Liemke Merlin 13

Welch eine Ironie, ein Kerl von 2m Länge testet für den Jagdspezi ein Vorsatzgerät was grad mal so groß wie ein handelsübliches Feuerzeug ist. Das Merlin 13.

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Frank von der Firma Jagdspezi rief mich an und fragte mich, ob ich Bock hätte, mal ein „kleines“ Gerät für ihn zu testen, um ihm meine eigene Meinung dazu mitzuteilen.

„Na klar bin ich dabei, schick raus das Teil.“

Zwei Tage später kam das Päckchen mit dem Gerät bei mir in Kirtorf an und meine Vorfreude war groß, was man mir da wohl geschickt hatte.

Mein erster Gedanke als ich das Gerät ausgepackt hatte war: “Wie soll man denn mit dem Zwerg was sehen, geschweige denn was treffen“!?!

Zwei kleine Knöpfe als Bedienungseinheit, ein Smartclip-Adapter, beides zusammen „ Geclipt“ und schon war das Gerät auf dem Zielfernrohr montiert.

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Am Abend ging es dann raus ins Revier, Sauen sollten im Weizen ihr Unwesen treiben und dem wollten wir Einhalt gebieten.

Vor Ort angekommen, die Waffe durchgeladen, das Merlin war montiert, ging es Richtung Weizenfelder. Vom Weiten waren die Sauen schon gut zu hören. Man muss jetzt nicht erwarten, dass das Gerät bis zu 1000m alles sehen wird, so ist es nicht, aber auf 80 – 100m ist es brauchbar, macht es einen guten Job. Glasklares Bild, keine Verzerrung, kein Schnickschnack und das für diese Größe. Aber zurück zu den Weizenschweinen.

Bis auf 50 m angepirscht, Zielstock aufgebaut, Waffe aufgelegt, das Gerät mit einem leichten Knopfdruck eingeschaltet und das Schwarzwild angesprochen. Es war eine Überläufer Rotte, die ziemlich eng zusammen stand. Also warten bis der ein oder andere sich etwas von der Gruppe entfernt. Im Bild war jede Sau auf der kurzen Entfernung gut erkennbar. Endlich war es so weit, ein Überläufer war unvorsichtig und trennte sich von der Gruppe. 2 Minuten später brach er im Knall zusammen. Die restliche Rotte machte eine Flucht von 30 m, verhoffte, schon flog die Kugel und noch ein Keilerchen lag im Feuer.

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Zwei saubere Schüsse nach Ansprechen mit dem Merlin 13 als Vorsatzgerät, können sich sehen lassen. Es war eine Überraschung was dieses kleine Gerät leistet, was man damit sehen und erreichen kann. Die Preis/Leistung ist mehr wie gut. Ein sehr handliches, leichtes und robustes Gerät, das macht was es soll.. Für den „Nahkampf“ bis 100m ist es auf jeden Fall  zu gebrauchen

 

Gruß euer Johannes aus Kirtorf

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